Münchner Bergbus startet wieder in die Sommersaison
Von heute an bringt der Münchner Bergbus erneut Ausflüglerinnen und Ausflügler aus der Landeshauptstadt zu Wander- und Kletterzielen. Bis Ende Oktober fahren die Busse auch Orte an, die mit Bahn und regulären Busverbindungen nur umständlich erreichbar sind – im Alpenvorland, in den bayerischen Alpen und bis nach Tirol. Nach Angaben des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV) verkehren die beiden Linien in den Sommermonaten jeweils samstags, sonntags und an Feiertagen.
Die Linie 996 verbindet München mit Pfronten im Ostallgäu und fährt weiter bis zur Wieskirche im Landkreis Weilheim-Schongau. Die Linie 396 führt von München über Bayrischzell, das Leitzachtal und den Ursprungpass im Landkreis Miesbach nach Thiersee in Tirol.
Sitzplatzreservierung empfohlen
Der Bergbus entstand ursprünglich als Pilotprojekt des Alpenvereins München & Oberland, der das Angebot drei Jahre lang organisiert hatte. Seit 2024 gehört der Bergbus fest zum MVV-Angebot. Für die Fahrt reicht eine passende MVV-Fahrkarte, auch das Deutschlandticket wird anerkannt.
Fahrgäste können über die MVV-App vorab einen Sitzplatz reservieren. Damit ist die Mitfahrt gesichert. Wenn noch Plätze frei sind, ist auch ein spontaner Einstieg möglich. Da die Busse über die Autobahn unterwegs sind, dürfen jedoch keine Stehplätze vergeben werden.
Um den Umstieg vom Auto auf den Bergbus attraktiver zu machen, hat der Alpenverein Tourenvorschläge zusammengestellt, die direkt von den Haltestellen aus starten. Weitere Informationen gibt es unter www.mvv-muenchen.de/bergbus.
Im vergangenen Jahr nutzten laut Alpenverein rund 11.500 Menschen das Angebot. Das entspricht einem Plus von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei einer durchschnittlichen Besetzung von 1,5 Personen pro Auto konnten dadurch mehr als 7.000 Autofahrten von München in die Berge vermieden werden.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion