Greuther Fürth setzt auf Nervenstärke im Kampf gegen den Abstieg
Mit Mentalität und Erfahrung in schwierigen Phasen will die SpVgg Greuther Fürth den Gang in die 3. Liga noch abwenden. Nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel der Relegation bei Rot-Weiss Essen zeigte sich Kapitän Branimir Hrgota dennoch kämpferisch. Die Mannschaft sei in dieser Saison immer wieder mit schwierigen Situationen konfrontiert gewesen und habe gelernt, damit umzugehen. Auch die Unruhe der vergangenen beiden Jahre habe das Team nicht aus der Bahn geworfen. Nun gelte es, weiter alles zu investieren, denn noch sei eine Partie zu spielen.
Im Rückspiel braucht Fürth nun unbedingt einen Sieg – ähnlich wie bereits am 34. Spieltag der 2. Bundesliga gegen Fortuna Düsseldorf. Damals retteten sich die Franken mit einem 3:0-Erfolg noch vom vorletzten Rang auf Platz 16. Trainer Heiko Vogel betonte deshalb, dass seine Mannschaft solche Druckspiele kenne und erneut volles Risiko gehen müsse.
Für Hrgota wird die Begegnung in mehrfacher Hinsicht besonders. Da der Offensivspieler den Verein nach der Saison verlassen wird, steht für ihn fest, dass es sein letztes Spiel im Trikot der Spielvereinigung sein wird. Umso größer sei sein Wunsch, sich nicht mit einem Abstieg zu verabschieden. Der Spielmacher steht seit 2019 bei Greuther Fürth unter Vertrag.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion