Bei seinem nächsten Versuch, endlich den ersten Grand-Slam-Titel zu gewinnen, setzt Alexander Zverev auch auf die Hilfe von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Der Weltranglistendritte berichtete, dass ihm zwei Behandlungen bei dem bekannten Mediziner spürbar geholfen hätten.
Wegen erneut auftretender Rückenbeschwerden hatte Zverev zuletzt auf einen Start beim Turnier in Hamburg verzichten müssen. Inzwischen sei das Problem jedoch vorerst kein Thema mehr. Er fühle sich gut, sei bereit und hoffe, das auch zum Auftakt in Paris zeigen zu können. Am ersten Tag des Sandplatz-Turniers bekommt es der 29-Jährige mit dem Franzosen Benjamin Bonzi zu tun.
Blick geht Richtung Titel
Für den gebürtigen Hamburger ist ein Erstrundensieg jedoch nur ein Zwischenschritt. Sein eigentliches Ziel ist der Turniersieg. Auf die Frage, wie er in einem möglichen Endspiel Jannik Sinner bezwingen wolle, antwortete Zverev mit einem Lächeln, dass es vor allem helfen würde, einfach besser zu spielen.
Gegen den Weltranglistenersten hat Zverev zuletzt neun Partien nacheinander verloren und dabei meist kaum eine echte Chance gehabt. Trotzdem wolle er sich nicht zu sehr auf den Italiener konzentrieren. Entscheidend sei, zunächst das eigene Spiel auf den Platz zu bringen, erklärte der Olympiasieger von 2021.
Die Wetterprognose für Paris könnte ihm dabei entgegenkommen. Für die ersten Turniertage werden viel Sonne und Temperaturen von teils mehr als 30 Grad erwartet. Zverev betonte, dass ihm Hitze grundsätzlich liege und er solche Bedingungen durchaus schätze.
Sinner sammelt Energie bei der Familie
Dass Sinner hohe Temperaturen nicht besonders liegen, ist ebenfalls bekannt. In der Vergangenheit hatte der 24-Jährige bei großer Hitze schon mehrfach mit körperlichen Problemen zu kämpfen. Nach seinem jüngsten Erfolg in Rom, dem sechsten Masters-1000-Titel in Serie, nutzte er deshalb die Zeit, um etwas Abstand zu gewinnen und neue Kraft zu tanken.
Er berichtete, einige Tage bei seinen Eltern verbracht zu haben. Derzeit gehe es für ihn vor allem darum, sich weiter zu erholen und rechtzeitig für die erste Runde fit zu werden. Dort trifft Sinner auf den Franzosen Clément Tabur.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion