Bayern

Tödliche Party: Vermummter soll 45-Jährigen getötet haben

Tödliche Attacke in Coburg: Warum die Polizei Entwarnung gibt – und was über den rätselhaften Tathergang bekannt ist.

15.09.2026, 13:05 Uhr

Tödliche Gewalttat bei privater Feier in Coburg

In Oberfranken ist ein 45 Jahre alter Mann nach einem gewaltsamen Angriff auf einer privaten Feier ums Leben gekommen. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft soll ein vermummter Täter in eine Wohnung in Coburg eingedrungen sein, den Mann mit einem stumpfen Gegenstand geschlagen und ihm zudem eine Stichverletzung am Oberkörper zugefügt haben. Anschließend floh der Angreifer. Eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung sehen die Ermittler derzeit nicht.

Der 45-Jährige hielt sich in der Nacht gemeinsam mit mehreren weiteren Menschen in der Wohnung auf, als es zu der Tat kam. Nach bisherigen Erkenntnissen verschaffte sich der mutmaßliche Täter gewaltsam Zutritt und griff den Mann dort an.

Ein Notarzt konnte den Schwerverletzten zunächst reanimieren. Danach kam er in ein Krankenhaus, wo er kurze Zeit später an seinen Verletzungen starb. Zu den Hintergründen und einem möglichen Motiv ist bislang nichts bekannt.

Am Dienstag suchten Polizeikräfte in der Coburger Innenstadt in der Nähe einer Schule nach möglichen Beweismitteln. Das bestätigte ein Polizeisprecher auf Nachfrage im Zusammenhang mit dem Fall.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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