Fußball

Bayern vor «Finale dahoam»? Endspiel 2028 in München

UEFA vergibt das Finale 2028 nach München – für den FC Bayern lebt plötzlich der Traum vom nächsten „Finale dahoam“.

15.09.2026, 11:40 Uhr

München richtet Champions-League-Finale 2028 aus

Die UEFA hat entschieden, dass das Endspiel der Champions League im Jahr 2028 in München stattfindet. Der Beschluss wurde nach einer Sitzung des Exekutivkomitees im griechischen Thessaloniki bekanntgegeben.

Austragungsort wird die Allianz Arena sein, in der rund 75.000 Fans Platz finden. Damit könnte es erneut zu einem besonderen Heimfinale für den FC Bayern kommen – ähnlich wie 2012, als die Münchner im eigenen Stadion im Elfmeterschießen gegen den FC Chelsea verloren.

Finale 2029 geht nach Barcelona

Für München ist es nicht das erste Königsklassen-Finale: Die Stadt war bereits mehrfach Gastgeber, zuletzt 2025, als Paris Saint-Germain Inter Mailand deutlich mit 5:0 besiegte. Schon in der Saison 1978/79 wurde in München ein europäisches Endspiel ausgetragen – damals noch im Olympiastadion im Europapokal der Landesmeister.

Das Champions-League-Finale 2029 wurde an Barcelona und das Camp Nou vergeben. Das Endspiel der laufenden Saison wird im Estadio Metropolitano in Madrid ausgetragen.

Auch die Austragungsorte weiterer UEFA-Endspiele stehen fest: Die Europa-League-Finals finden 2028 in Bukarest und 2029 in Belgrad statt. In der Conference League gehen die Finals 2028 nach Turin und 2029 nach Budapest. Für die Frauen-Champions-League wurden Lyon als Gastgeber für 2028 und Cardiff für 2029 bestimmt.

Signalwirkung für Olympia-Bewerbung

In München wird die Entscheidung der UEFA zudem als mögliches Plus für die eigenen Olympia-Pläne gesehen. Der Deutsche Olympische Sportbund will am 26. September in Baden-Baden festlegen, welche deutsche Kandidatur für Olympische Sommerspiele ins Rennen gehen soll – für 2036, 2040 oder 2044. Neben München bewerben sich auch Berlin sowie die Region Köln/Rhein-Ruhr.

Allianz Arena bei München
Die Allianz Arena von außen. (Archivbild) Quelle: Peter Kneffel/dpa

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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