Drei Segelflugzeuge bei Eggolsheim notgelandet
Das Rätsel um die neben der A73 in Oberfranken gelandeten Segelflugzeuge ist aufgeklärt. Nach Angaben der Polizei handelte es sich bei den Piloten um Teilnehmer der Deutschen Segelflugmeisterschaft. Am Montagabend gerieten sie wegen fehlender Thermik in Schwierigkeiten und mussten auf freien Flächen im Eggolsheimer Ortsteil Unterstürmig im Landkreis Forchheim kontrolliert notlanden.
Schon am Vorabend war bekannt geworden, dass gegen 18 Uhr drei Segelflugzeuge neben der Autobahn heruntergehen mussten. Zunächst war die Ursache dafür noch unklar. Wie die Polizei nun mitteilte, waren die Maschinen mittags vom Flugplatz Burg Feuerstein zu ihren Wettbewerbsflügen gestartet. Auf dem Rückweg reichten die Aufwinde am Abend jedoch nicht mehr aus, um den Heimatflugplatz zu erreichen. Die Notlandestelle lag nur rund zehn Kilometer Luftlinie vom Flugplatz entfernt.
Verletzt wurde niemand. Bei einer der Landungen kam es allerdings zu einem Zwischenfall: Ein 21 Jahre alter Pilot geriet laut Polizei im Anflug in stärkeren Rückenwind. Sein Segelflugzeug trieb über ein angrenzendes Maisfeld hinaus, geriet auf eine Flurstraße und prallte schließlich frontal in einen Graben. Der entstandene Schaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion