Die Polizei hat in mehreren niederbayerischen Landkreisen Wohnungen durchsucht, weil der Verdacht auf den Besitz kinderpornografischer Dateien besteht. Dabei wurden nach Angaben der Ermittler mehrere Mobiltelefone, Computer und Festplatten sichergestellt.
Von den Maßnahmen betroffen waren elf Personen im Alter von 15 bis 63 Jahren. Zwischen den Verdächtigen gibt es laut Polizei keine bekannten Verbindungen. Die beschlagnahmten Geräte und Datenträger werden nun ausgewertet.
Polizei gibt Hinweise zum Umgang mit solchen Dateien
Nach Angaben der Polizei werden entsprechende Inhalte häufig über soziale Netzwerke verbreitet, insbesondere in größeren und unübersichtlichen Chatgruppen.
Wer solches Material zugesandt bekommt, sollte die Dateien nach Angaben der Behörden nicht löschen. Stattdessen wird empfohlen, umgehend die Polizei zu verständigen, in der betreffenden Gruppe klar zu machen, dass man sich von den Inhalten distanziert, und die Gruppe anschließend zu verlassen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber