Viel Verkehr zum Christi-Himmelfahrts-Wochenende in Bayern erwartet
Rund um das lange Wochenende an Christi Himmelfahrt müssen sich Autofahrer auf Bayerns Autobahnen und Bundesstraßen erneut auf volle Straßen und längere Wartezeiten einstellen. Nach Angaben des ADAC war der Mittwoch vor dem Feiertag im vergangenen Jahr bundesweit einer der staureichsten Tage, besonders am Nachmittag und Abend. Auch am Feiertagsvormittag selbst dürfte das Verkehrsaufkommen noch hoch bleiben.
Wer seine Reise flexibel planen kann, sollte nach Einschätzung des Automobilclubs besser auf Freitag oder Samstag ausweichen. An diesen Tagen werde die Verkehrslage voraussichtlich deutlich ruhiger sein. Am Sonntag dürfte sich die Situation durch den Rückreiseverkehr allerdings wieder verschärfen. Für Tagesausflügler und spontane Reisende kann auch die Bahn eine sinnvolle Alternative sein.
Nach ADAC-Angaben sind in Bayern an den besonders reiseintensiven Tagen kaum Autobahnen ohne erhöhtes Verkehrsaufkommen zu erwarten. Betroffen sind unter anderem die A3 Richtung Österreich, die A6 zwischen Heilbronn und Nürnberg, die A7 in Richtung Füssen, die A8 nach München und Salzburg sowie die A96 zum Bodensee. Eine zusätzliche Rolle spielt, dass in mehreren Bundesländern der Freitag schulfrei ist.
Vorsicht bei Umleitungen über Nebenstrecken
Vor allem im Süden des Freistaats sollten Autofahrer Staus nicht blindlings über die vom Navi vorgeschlagenen Ausweichrouten umfahren. In vielen Orten in Oberbayern und im Allgäu gibt es inzwischen Durchfahrtsbeschränkungen in Autobahnnähe.
Wer dort trotzdem eine Abkürzung durch Ortschaften nehmen will, muss damit rechnen, von der Polizei zurückgewiesen zu werden. Im ungünstigsten Fall droht zudem ein Verwarnungsgeld von etwa 50 Euro. Auch in Tirol gelten an Wochenenden und Feiertagen auf zahlreichen Ausweichstrecken Fahrverbote.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion