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Tödlicher Unfall am Nürburgring: Verstappen zeigt sich tief betroffen

Beim Vier-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, bei dem auch Max Verstappen fahren sollte, kommt es zu einem Massenunfall. Ein Fahrer überlebt nicht.

18.04.2026, 21:59 Uhr

Max Verstappen hat nach dem schweren Unfall mit tödlichem Ausgang auf dem Nürburgring bestürzt reagiert. Der vierfache Formel-1-Weltmeister, der zum Zeitpunkt des Geschehens nicht selbst in seinem Langstreckenauto saß, schrieb am Samstagabend auf Instagram, er sei erschüttert über die Ereignisse.

Verstappen erinnert an die Risiken des Motorsports

Zuvor war beim Qualifikationsrennen für das 24-Stunden-Rennen ein Fahrer tödlich verunglückt. Nach Angaben der Rennleitung starb Juha Miettinen im Medical Center. Der 66-jährige gebürtige Finne konnte zwar aus seinem Fahrzeug geborgen werden, doch alle Wiederbelebungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg.

Verstappen erklärte weiter, der Motorsport sei eine Leidenschaft, die viele Menschen verbinde. Zugleich zeigten solche Momente aber, wie gefährlich dieser Sport sein könne. Der Niederländer sprach der Familie von Miettinen sein tiefes Mitgefühl aus.

Auch der Automobil-Weltverband FIA reagierte mit Trauer auf die Nachricht. In einer Mitteilung hieß es, die Gedanken seien bei den Angehörigen, Freunden und allen Beteiligten der Veranstaltung.

Weitere Fahrer außer Lebensgefahr

In den Unfall kurz nach dem Start des eigentlichen Vier-Stunden-Rennens waren insgesamt sieben Fahrzeuge involviert. Sechs weitere Piloten wurden zur Untersuchung ins Medical Center sowie in umliegende Krankenhäuser gebracht. Laut Rennleitung besteht bei ihnen keine Lebensgefahr.

Verstappens Auto nicht betroffen

Das Fahrzeug von Verstappen gehörte nicht zu den Autos, die in der Passage Klostertal in den schweren Zwischenfall verwickelt waren. Zum Zeitpunkt des Unfalls saß sein österreichischer Teamkollege Lucas Auer am Steuer des Mercedes-AMG mit der Startnummer 3.

Zunächst hatte die Rennleitung von laufenden Rettungsmaßnahmen für mehrere verletzte Fahrer gesprochen. Medienberichten zufolge waren mehrere Rettungswagen im Einsatz. Weitere Einzelheiten wurden vorerst nicht veröffentlicht. Der Livestream des auf vier Stunden angesetzten Rennens wurde unterbrochen.

Vor den Rennen am Sonntag soll es in der Startaufstellung eine Schweigeminute zum Gedenken an Juha Miettinen geben.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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