Bei einer Auseinandersetzung in Augsburg sind am Freitag 27 Menschen durch Pfefferspray verletzt worden, darunter auch Einsatzkräfte des Rettungsdienstes.
Nach Angaben der Polizei geriet ein 18-Jähriger mit fünf weiteren Menschen in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung kam Pfefferspray zum Einsatz.
Weil es kaum Wind gab, verzog sich der Reizstoffnebel laut einem Polizeisprecher nur sehr langsam. Dadurch wurden nicht nur die unmittelbar Beteiligten, sondern auch umstehende Passanten sowie vier Sanitäter verletzt.
Eine Person musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die übrigen 26 Betroffenen konnten nach einer kurzen Behandlung noch am Einsatzort wieder entlassen werden.
Die Polizei nahm den 18-jährigen Verdächtigen fest. Die fünf weiteren Beteiligten flüchteten und werden nun gesucht. Warum es zu dem Streit kam, ist bislang unklar.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber