Mindestens zwölf Tote bei Waldbrand in Andalusien
Bei einem schweren Waldbrand im Süden Spaniens sind nach Angaben des Notdienstes in Andalusien mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Die Behörde veröffentlichte die Information in der Nacht auf der Plattform X. Einige der Opfer wurden demnach in Fahrzeugen entdeckt.
Das Feuer war am Nachmittag in der Gemeinde Los Gallardos in der Provinz Almería ausgebrochen. Der Ort liegt rund 300 Kilometer nordöstlich von Málaga. Die Regionalregierung bestätigte den Ausbruch des Brandes.
Andalusiens Gesundheitsminister Antonio Sanz bezeichnete das Unglück als beispiellose Tragödie. Es handle sich um den Waldbrand mit den bislang schwersten Folgen in der Region. Der Schmerz sei unermesslich, erklärte Sanz. Ganz Andalusien trauere, die Gedanken seien bei den Menschen in Almería und allen Betroffenen.
Ortschaften evakuiert
Nach Angaben des Ministers sind derzeit rund 150 Feuerwehrleute mit fünf Löschfahrzeugen sowie weitere Rettungskräfte in Los Gallardos im Einsatz. Die Bewohner mehrerer Ortschaften wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht.
Auch Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez äußerte auf X seine große Trauer und Bestürzung über die schweren Folgen des Feuers.
Spanien kämpft derzeit an mehreren Orten gegen Waldbrände. Seit Beginn des Jahres haben großflächige Feuer laut Daten des Waldbrand-Informationssystems der Europäischen Kommission (EFFIS) bereits mehr als 50.000 Hektar Land zerstört.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber