Bei einem Feuer in einer Schuhfabrik im chinesischen Jinjiang in der Provinz Fujian sind nach Angaben staatlicher Medien mindestens 28 Menschen gestorben. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, dass sich der Brand in dem Betrieb ereignet habe. Zuvor hatte der Staatssender CCTV berichtet, dass sich am Unglücksort eingeschlossene Personen befanden.
Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping verlangte laut Xinhua umfassende Such- und Rettungseinsätze, Unterstützung für die Betroffenen sowie eine schnelle Untersuchung zur Ursache des Feuers. Zudem müssten Verantwortliche konsequent belangt werden.
Erneut schweres Unglück in einer Fabrik
Das Ministerium für Katastrophenschutz und die nationale Feuerwehrbehörde entsandten dem Bericht zufolge eine gemeinsame Arbeitsgruppe an den Ort des Geschehens. Die Behörden in Fujian mobilisierten Einsatzkräfte, um Verletzte zu versorgen und die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die Maßnahmen dauerten zunächst an.
In China kommt es immer wieder zu folgenschweren Unglücken in der Industrie. Häufig stehen unzureichende Sicherheitsstandards oder Verstöße gegen Vorschriften im Raum. Erst im Mai waren bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik in der zentralchinesischen Provinz Hunan 37 Menschen ums Leben gekommen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber