Ermittlungen nach zwei mutmaßlichen Fällen sexueller Belästigung in Neu-Ulmer Freibad
In einem Freibad in Neu-Ulm soll es am selben Tag zu zwei Fällen sexueller Belästigung gekommen sein. Nach Angaben der Polizei rief zunächst ein Bademeister die Beamten, weil ein Badegast in einem Strömungsbecken wiederholt auf insgesamt sechs Mädchen zugeschwommen sein und sie dabei an Oberschenkel oder Hüfte berührt haben soll.
Als Polizisten den Verdächtigen zum Streifenwagen brachten, soll ein bislang unbeteiligter Mann ihm mit dem Ellenbogen in den Rücken gestoßen haben.
Nur wenige Stunden später wurde die Polizei erneut in das Freibad gerufen. Diesmal steht ein 50-Jähriger im Verdacht, zwei Mädchen an Hüfte und Bauch berührt zu haben. Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen beiden Vorfällen gibt es laut einem Polizeisprecher derzeit nicht.
Beide Männer wurden zur Polizeiinspektion gebracht. Gegen sie wird nun wegen sexueller Belästigung ermittelt, später kamen sie wieder auf freien Fuß. Der Mann, der einen der Verdächtigen auf dem Weg zum Streifenwagen angegriffen haben soll, wird wegen Körperverletzung untersucht.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion