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Fabians Vater enthüllt Beziehung zur Angeklagten

Im Fabian-Prozess rückt jetzt ausgerechnet der Vater ins Zentrum. Was sagte der Schlüsszeuge vor Gericht wirklich?

05.05.2026, 11:33 Uhr

Prozess um den Tod des achtjährigen Fabian: Richter hinterfragt Beziehung zum Vater erneut

Am dritten Verhandlungstag im Fall des gewaltsamen Todes des achtjährigen Fabian aus Güstrow hat das Landgericht Rostock erneut die frühere Beziehung zwischen dem Vater des Jungen und der 30-jährigen Angeklagten in den Mittelpunkt gestellt. Der vorsitzende Richter Holger Schütt betonte vor Gericht, er wolle ausschließlich die Wahrheit erfahren, und erinnerte den Zeugen mehrfach daran, wahrheitsgemäß auszusagen.

In der Befragung ging es unter anderem um die Frage, in welchem Umfang Fabians Vater die Angeklagte während ihrer Beziehung finanziell unterstützt hatte. Im Vergleich zu vorgespielten Chatverläufen und früheren Aussagen bei der Polizei stellte der Vater diese Unterstützung jedoch zurückhaltender dar. Zu früheren Angaben sagte der 35-Jährige, er habe diese anders gemeint. Auch erklärte er, dass er in Sprachnachrichten nach der Trennung vieles aus emotionaler Belastung heraus gesagt habe.

Die Staatsanwaltschaft beschuldigt die deutsche Ex-Partnerin des Vaters, den Jungen im Oktober des vergangenen Jahres mit einem Messer getötet zu haben. Nach Auffassung der Anklage könnte das Ende der Beziehung ein Motiv gewesen sein. Dabei verweisen die Ermittler auch auf die finanziellen Auswirkungen, die die Trennung für die Frau gehabt haben soll.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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