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Drama am Alpensee: Beide Insassen aus NRW

Nach der Attersee-Tragödie gibt es neue Hinweise zu den Toten – doch erst eine DNA-Analyse soll das letzte Rätsel lösen.

01.09.2026, 12:43 Uhr

Die beiden jungen Menschen, die beim Flugzeugunglück im österreichischen Attersee ums Leben kamen, stammen nach bisherigen Erkenntnissen aus Nordrhein-Westfalen. Das erklärten eine Polizeisprecherin sowie ein Vertreter der Staatsanwaltschaft gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass sich ein 24-jähriger Fluglehrer und seine 19 Jahre alte Flugschülerin in der einmotorigen Propellermaschine befanden. Das Wrack und die Leichen wurden am Montag aus rund 160 Metern Tiefe geborgen. Der Mann kam aus dem Kreis Paderborn und hatte zuletzt im Bundesland Salzburg gelebt. Die junge Frau stammte aus dem Kreis Steinfurt im Münsterland. Eine abschließende Identifizierung soll jedoch erst durch eine DNA-Untersuchung erfolgen.

Wrack soll in Wien untersucht werden

Zur Ursache des Absturzes gibt es bislang noch keine gesicherten Erkenntnisse. Nach Angaben der Ermittler ist in dieser Frage derzeit noch nichts ausgeschlossen. Nun sollen Gerichtsmediziner und Spezialisten für Flugunfälle die weiteren Untersuchungen übernehmen. Das geborgene Wrack wird dazu in Wien analysiert.

Das Leichtflugzeug gehörte zu einer österreichischen Flugschule und war am vergangenen Mittwoch in Salzburg gestartet. Daten der Plattform Flightradar24 zufolge riss der Kontakt zu der Maschine etwa eine halbe Stunde später über dem Attersee ab. Laut österreichischen Medien berichteten Zeugen, das Flugzeug sei trudelnd ins Wasser gestürzt und kurz darauf untergegangen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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