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A3-Drama: 40 Minuten Jagd auf zwei Jugendliche

40 Minuten Flucht auf der A3: Zwei Teenager liefern sich mit Polizei und Hubschrauber eine irre Jagd über die Autobahn.

26.10.2026, 04:33 Uhr

Zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren haben auf der Autobahn 3 eine Verfolgungsfahrt ausgelöst, an der zahlreiche Einsatzkräfte sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt waren. Die beiden Minderjährigen aus Nordrhein-Westfalen waren am Sonntagabend in Frankfurt am Main in einem Wagen mit hessischem Kennzeichen unterwegs und ignorierten nach einem Verkehrsverstoß die Anhaltezeichen der Polizei.

Statt stehen zu bleiben, fuhren sie auf die A3 in Richtung Köln und setzten ihre Flucht mit mehreren riskanten und gefährlichen Fahrmanövern fort, wie die Polizei mitteilte. Erst hinter der Grenze zu Rheinland-Pfalz endete die Fahrt: In Höhe von Montabaur gerieten sie in einen Baustellenbereich, wo der Verkehr langsamer wurde. Nach rund 40 Minuten gelang es den Beamten dort, das Auto zu stoppen.

Fahrer ohne Führerschein

Nach Polizeiangaben versuchte der 16-Jährige am Steuer trotz des Stopps weiterzufahren. Dabei streifte er zwei unbeteiligte Fahrzeuge. Außerdem wurde ein Streifenwagen aus Hessen beschädigt, nachdem während der Flucht ein Gegenstand aus dem Fenster geworfen worden war.

Schließlich nahmen die Einsatzkräfte die beiden Jugendlichen fest. Laut Polizei wurden sie aus dem Wagen gezogen. Noch in derselben Nacht übergaben die Beamten beide an Erziehungsberechtigte. Nun wird untersucht, wie die Jugendlichen an das Auto gelangt waren.

Insgesamt waren nach Angaben der Polizei etwa 50 Einsatzkräfte aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Einsatz. Auch ein Polizeihubschrauber aus Rheinland-Pfalz unterstützte die Fahndung.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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