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Trotz Mega-Hürden: Nasa hält am Mond-Traum fest

Nach Artemis 2 drückt die Nasa beim Mond aufs Tempo – leben Menschen dort schon bald dauerhaft?

24.10.2026, 02:39 Uhr

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will trotz erheblicher Hürden an ihren ehrgeizigen Plänen für den Mond festhalten. Jeremy Parsons, Leiter des Artemis-Programms, sagte bei einer Pressekonferenz, es handle sich vermutlich um das anspruchsvollste Raumfahrtvorhaben, das je begonnen worden sei. Nasa-Chef Jared Isaacman betonte zugleich, die Behörde verfüge über den Auftrag, die nötigen Mittel und die Unterstützung der Beteiligten, um das Projekt umzusetzen.

Isaacman hatte die bisherige Ausrichtung der Mondstrategie vor Kurzem neu geordnet und das Ziel einer dauerhaften menschlichen Präsenz auf dem Mond ausgegeben. Zunächst ist für 2028 erneut eine bemannte Mondlandung vorgesehen. Ab den frühen 2030er Jahren soll dann eine Mondstation entstehen, die dauerhaft von Menschen genutzt werden kann.

Wettbewerb der Raumfahrtnationen

Ein wichtiger Grund für das Tempo ist der internationale Konkurrenzkampf im All. Seit Jahren läuft ein neuer Wettlauf zum Mond. Als größter Rivale der USA gilt China, das spätestens bis 2030 Menschen auf den Mond bringen will. Auch Russland verfolgt dieses Ziel, wird jedoch durch wirtschaftliche Probleme und Verzögerungen gebremst.

Mit der Mission Artemis 2 kamen im April erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder Menschen in die Nähe des Mondes. Die Crew mit Victor Glover, Christina Koch, Reid Wiseman und Jeremy Hansen war vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida gestartet, umrundete den Mond und kehrte anschließend zur Erde zurück. Die Landung erfolgte im Pazifik nahe San Diego. Während des Flugs entfernten sich die Astronautinnen und Astronauten weiter von der Erde als alle Menschen vor ihnen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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