China hat nach dem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit Staats- und Parteichef Xi Jinping von Fortschritten in den Handelsgesprächen mit den Vereinigten Staaten gesprochen. Das Handelsministerium in Peking erklärte am Samstag, beide Seiten hätten zunächst Ergebnisse bei Zöllen, Agrarfragen und im Luftfahrtbereich erzielt. Über Einzelheiten solle jedoch weiter verhandelt werden.
Nach Angaben aus Peking ist geplant, einen Handelsrat und einen Investitionsrat zu schaffen. Im Handelsrat sollen demnach auch mögliche Zollsenkungen für bestimmte Waren erörtert werden. Grundsätzlich gebe es Einvernehmen darüber, bei ausgewählten Produkten in ähnlichem Umfang Zölle zu reduzieren. Auch im Agrarhandel sieht die chinesische Seite demnach Bewegung.
Keine genauen Angaben aus Peking
Außerdem sprach das Ministerium von Verständigungen über chinesische Käufe von Flugzeugen aus den USA sowie über die Lieferung von Triebwerken und Ersatzteilen nach China. Trump hatte zuvor erklärt, China werde 200 Maschinen des US-Herstellers Boeing erwerben.
Insgesamt fiel die Darstellung aus China zurückhaltender aus als die aus Washington. Während Trump und weitere US-Vertreter nach dem Gipfel umfangreiche chinesische Bestellungen in Aussicht stellten, nannte Peking weder konkrete Mengen noch einen finanziellen Rahmen oder einen Zeitplan für die Vereinbarungen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion