Wetter

Starkregen-Chaos: Straßen unter Wasser, Züge stoppen

Heftige Unwetter treffen Bayern – ausgerechnet Aschaffenburg erwischt es besonders hart. Was dort jetzt lahmgelegt ist.

01.07.2026, 07:41 Uhr

Unwetter sorgen in Bayern für zahlreiche Einsätze

Kräftige Gewitter und teils ergiebiger Starkregen haben Feuerwehr und Polizei in mehreren Teilen Bayerns in der Nacht stark gefordert. Vor allem aus Oberfranken, Unterfranken und Oberbayern wurden umgestürzte Bäume, überflutete Straßen und weitere Sturmschäden gemeldet. Insgesamt blieb die Lage jedoch vergleichsweise überschaubar.

Besonders stark traf es Aschaffenburg. Dort konnte das Kanalsystem die großen Regenmengen zeitweise nicht mehr aufnehmen. Nach Angaben der Polizei wurden mehrere Gully- beziehungsweise Kanaldeckel nach oben gedrückt, zudem standen zahlreiche Straßen unter Wasser. Wie die Stadt mitteilte, waren der Südring und das Goldbacher Viadukt am Morgen weiterhin gar nicht oder nur eingeschränkt befahrbar.

Zugverkehr rund um Aschaffenburg zwischenzeitlich unterbrochen

Auch der Zugverkehr in der Region war massiv beeinträchtigt. Nach Angaben von DB Regio führten Blitzeinschläge in ein Stellwerk sowie eine Störung an einer Weiche dazu, dass rund um Aschaffenburg am frühen Morgen vorübergehend keine Züge fahren konnten. Betroffen war insbesondere die Verbindung zwischen Gemünden, Aschaffenburg und Frankfurt am Main. Die Streckensperrung konnte jedoch noch am Morgen wieder aufgehoben werden.

In Oberfranken mussten Feuerwehr und andere Einsatzkräfte laut Polizei etwa 30 Mal ausrücken, vor allem wegen überfluteter Straßen und vollgelaufener Keller. Im nördlichen Oberbayern stürzten während des Unwetters nach Polizeiangaben außerdem zwei Bäume um.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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