Wetter

Regen, Kälte – doch Hoffnung lebt!

Brückentag in Bayern? Wetter-Frust statt Frühlingslaune: Kühl, grau und ungemütlich – da verpasst im Büro fast niemand etwas.

15.05.2026, 06:08 Uhr

In weiten Teilen Bayerns bleibt das Wetter zum Abschluss der Eisheiligen zunächst ungemütlich: Es ist weiterhin oft grau, kühl und nass. Für Samstag stellt der Deutsche Wetterdienst (DWD) aber etwas Besserung mit sonnigen Abschnitten in Aussicht, am Sonntag soll es vielerorts sogar deutlich angenehmer werden.

„Kalte Sophie“ bringt Regen und Schnee

Die „Kalte Sophie“, der letzte Tag der fünf Eisheiligen, macht ihrem Namen am Freitag alle Ehre. Zunächst ziehen vielerorts dichte Wolken durch, dazu gibt es teils länger anhaltende Regenschauer. Gewitter sind dagegen nur äußerst selten zu erwarten. Oberhalb von etwa 1.300 Metern fällt Schnee, vereinzelt trat zudem noch Bodenfrost auf. In Nordbayern könnte sich bereits am Freitagabend stellenweise die Sonne zeigen.

Die Höchstwerte liegen zwischen 8 und 15 Grad. Auf dem Großen Arber werden rund 5 Grad erreicht, auf der Zugspitze nur minus 6 Grad. In der Nacht zum Samstag kann es laut DWD bis auf etwa 1.000 Meter herab zeitweise auch mäßig schneien.

Samstag mit ersten freundlichen Phasen

Am Samstag sollen die Niederschläge nach und nach nachlassen und häufiger sonnigen Abschnitten weichen. Am Alpenrand sind jedoch weiterhin oft Regenschauer zu erwarten, in den Alpen selbst Regen und Schnee. Oberhalb von 1.500 Metern können 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee fallen, in besonders staureichen Hochlagen sogar bis zu 30 Zentimeter. Vereinzelt sind auch in Lagen um 1.000 Meter Schneeflocken möglich. Die Temperaturen steigen tagsüber auf etwa 9 bis 16 Grad.

Sonntag recht angenehm

Für Sonntag sagen die Meteorologen leicht steigende Temperaturen und längere sonnige Abschnitte voraus. Damit zeigt sich das Wetter nach dem trüben Ende der Eisheiligen insgesamt frühlingshafter.

Ende der Eisheiligen

Die fünf Eisheiligen liegen traditionell auf den Tagen vom 11. bis 15. Mai und enden mit der Heiligen Sophia von Rom, der „Kalten Sophie“. Nach alten Bauernregeln gilt diese Zeit als letztes Aufbäumen des Winters. Danach dürfte Frost zumindest im Flachland bis zum Herbst in der Regel kein Thema mehr sein. Gerade für die Landwirtschaft ist die Frage nach Bodenfrost wichtig, etwa mit Blick auf die Aussaat.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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