Wetter

Gewitter jagen die Hitze aus dem Norden

Orkanböen, brechende Äste, bis zu 40 Grad: Deutschland droht heute Wetterchaos – wo es jetzt besonders gefährlich wird

30.07.2026, 11:39 Uhr

Die aktuelle Hitzewelle wird in Teilen Deutschlands von Gewittern, Blitz und Donner sowie einer Sturmfront unterbrochen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes steigen die Temperaturen heute vielerorts auf 35 bis 39 Grad, örtlich sind erneut bis zu 40 Grad drin. Gleichzeitig breitet sich über der westlichen Landeshälfte eine Sturmfront aus.

Der DWD warnt, dass auch außerhalb von Schauern und Gewittern verbreitet mit stürmischen Böen und Sturmböen zu rechnen ist. Wegen der anhaltenden Trockenheit und der dicht belaubten Bäume sei die Gefahr erhöht, dass größere Äste abbrechen oder vereinzelt ganze Bäume umstürzen.

Örtlich sogar Orkanböen denkbar

Zusätzlich rechnet der Wetterdienst im Norden und Nordwesten mit der Bildung einer Gewitterlinie. Diese soll sich von Nordrhein-Westfalen und Nordhessen über Südniedersachsen bis nach Mecklenburg-Vorpommern und Rügen verlagern. Innerhalb dieser Zone sind laut DWD schwere Sturmböen bis hin zu einzelnen Orkanböen möglich. Besonders im Raum Hannover wird das größte Sturmrisiko gesehen.

Während es im Norden bereits etwas kühler wird, bleibt es im Süden weiter extrem heiß. Dort werden heute auch die höchsten Temperaturen erwartet.

Auch am Freitag drohen Unwetter

Für Freitag kündigt der DWD erneut kräftige Schauer und Gewitter an, vor allem in der Mitte Deutschlands. Dabei kann es örtlich zu heftigem Starkregen, schweren Sturmböen und größerem Hagel kommen.

Die Temperaturen liegen im Norden und Nordwesten voraussichtlich bei 23 bis 27 Grad, in den übrigen Regionen bei 27 bis 35 Grad. Im Südosten sind sogar noch einmal bis zu 38 Grad möglich.

Am Wochenende setzt sich die Wetterteilung fort: heiß im Süden, kühler im Norden. Im Norden werden Höchstwerte um 24 Grad erwartet, sonst meist 26 bis 32 Grad. Für den Samstag sagt der DWD vor allem südlich der Donau kräftige Gewitter voraus.

Zu Beginn der neuen Woche dürfte sich dann auch der Norden erneut auf steigende Temperaturen einstellen. Im weiteren Verlauf deuten die Prognosen aber darauf hin, dass die außergewöhnlich heiße Luft nach und nach wieder nach Süden abgedrängt wird.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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