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Wepper-Witwe kämpft jetzt für Sepsis-Opfer

Zwei Jahre nach Fritz Weppers Tod überrascht seine Witwe mit einem Herzensprojekt, das vielen Betroffenen helfen soll.

29.07.2026, 10:33 Uhr

Fritz-Wepper-Stiftung soll über Sepsis aufklären

Mehr als zwei Jahre nach dem Tod des Schauspielers Fritz Wepper möchte seine Witwe Susanne Kellermann mit einer Stiftung Menschen unterstützen, die von einer Blutvergiftung betroffen sind. Gegenüber der "Bunten" sagte sie, sie habe bewusst etwas ins Leben rufen wollen, das einen sinnvollen Beitrag leistet. Da Wepper selbst mehrfach wegen Sepsis im Krankenhaus behandelt worden war, solle die nach ihm benannte Stiftung nun anderen Betroffenen helfen.

Kellermann erklärte, sie habe den Schritt einfach gewagt. Die Idee für das Projekt sei Mitte Juli bei einer Veranstaltung zum Thema Sepsis im Bayerischen Landtag entstanden. Nach Angaben auf der Internetseite setzt sich die Stiftung vor allem für verständliche Informationen, ein frühes Erkennen der Krankheit, rasche medizinische Hilfe und eine gute Nachsorge ein.

Sepsis gilt als akuter medizinischer Notfall, bei dem jede Stunde entscheidend sein kann. Dennoch werde eine Blutvergiftung oft erst spät erkannt. Deshalb wolle die Fritz-Wepper-Stiftung vor allem das Bewusstsein für die Frage stärken: "Könnte es Sepsis sein?" Laut Kellermann müsse Wissen über Sepsis so selbstverständlich werden wie über Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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