Alexander Herrmann erzählt von Trick für mehr Trinkgeld
TV-Koch Alexander Herrmann hat in jungen Jahren während der Bayreuther Festspielzeit als Kofferträger gearbeitet und dabei nach eigenen Worten zu einem kleinen Kniff gegriffen, um mehr Trinkgeld zu bekommen. In der Radio-Bremen-Talkshow „3nach9“ berichtete der aus Oberfranken stammende Koch, dass damals viele internationale Gäste nach Bayreuth kamen.
Wenn er die schweren Koffer von Damen getragen habe, habe er sie beim Abstellen bewusst mit einem leichten Stöhnen begleitet, erzählte Herrmann. So habe er Aufmerksamkeit erzeugen wollen – mit dem Ziel, dass der Begleiter ihm am Ende ein paar Mark mehr zusteckte.
Auf diese Weise seien in den drei bis vier Wochen der Festspiele insgesamt 300 bis 400 Mark zusammengekommen, sagte Herrmann.
Für ihn sei das damals ein großes Stück Freiheit gewesen. Von dem Geld habe er sich Dinge gekauft, die aus pädagogischer Sicht eher fragwürdig gewesen seien, etwa Ninja-Wurfsterne oder ein Rambo-Überlebensmesser. Seiner Familie habe er davon nichts erzählt.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber