«The Masked Singer»: Diese Änderungen bringt die neue Staffel
Bei «The Masked Singer» bleibt das Grundprinzip unverändert: Prominente schlüpfen in aufwendige Kostüme, damit ihre Identität geheim bleibt. Abseits davon baut ProSieben seine Musik-Rate-Show jedoch deutlich um. Start ist am Mittwoch, 16. September, um 20.15 Uhr bei ProSieben und Joyn. Das sind die wichtigsten Neuerungen.
1. Die Sendung läuft nicht mehr live
Bislang gehörte «The Masked Singer» zu den großen Live-Formaten im Fernsehen. Genau das machte den Reiz aus: Alles geschah in Echtzeit, inklusive möglicher Pannen. Gleichzeitig bedeutete das aber auch einen enormen organisatorischen Aufwand.
Gerade bei dieser Show war die Planung besonders kompliziert. Über mehrere Wochen mussten die verkleideten Stars abgeschirmt werden, zudem mussten ihre Termine mit den Live-Shows in Köln abgestimmt werden.
In der neuen Staffel ist damit Schluss: Die Folgen wurden vorab aufgezeichnet. Nach Angaben des Senders soll das vor allem dabei helfen, prominente Kandidaten zu gewinnen, die sich eine wochenlange Live-Präsenz bislang nicht leisten konnten. Showchef Hannes Hiller erklärte, dass dieser Schritt neue Möglichkeiten bei der Besetzung eröffne. In vielen anderen Ländern sei eine Aufzeichnung ohnehin längst Standard.
Spannend wird nun, welche bekannten Namen ProSieben dadurch für die inzwischen 13. Staffel gewinnen konnte. Schließlich ist der Kreis möglicher Promis auch in Deutschland nicht unbegrenzt.
2. Neues Abstimmungssystem
Früher entschied das Fernsehpublikum zu Hause per Voting, wer ausscheiden und seine Maske abnehmen musste. Da die neue Staffel nicht mehr live ausgestrahlt wird, musste auch dafür eine neue Lösung her.

Künftig fällt die Entscheidung direkt im Studio: Das Saalpublikum bestimmt, welche Kandidatin oder welcher Kandidat enttarnt wird. Für die Aufzeichnungen konnten Zuschauer regulär Tickets erwerben.
3. Schnelleres Tempo
Ein zentraler Moment der Show war schon immer die Enthüllung eines Promis. Bisher wurde darauf oft lange hingearbeitet, manchmal über eine komplette mehrstündige Ausgabe hinweg.
Nun zieht die Sendung das Tempo an. In den ersten vier von insgesamt sechs Folgen treten jeweils vier Masken auf. Zwei davon werden noch in derselben Show demaskiert, die beiden anderen ziehen direkt ins Halbfinale ein.
Das bedeutet: mehr Entscheidungen, mehr Enthüllungen und insgesamt ein deutlich schnellerer Ablauf.
4. Rekordzahl an Kostümen
Produziert wird die Show weiterhin in Köln – einer Stadt, die für ihre Begeisterung für Verkleidungen bekannt ist. Auf der Bühne werden diesmal so viele Figuren zu sehen sein wie nie zuvor: 16 Masken sind angekündigt.
Einige davon hat ProSieben bereits vorgestellt. Dazu zählen etwa der «Erdbär», eine Mischung aus Bär und Erdbeere, sowie «Bubble», eine Figur aus Luftpolsterfolie, die an das Michelin-Männchen erinnert.
Was bleibt wie gewohnt?
Trotz aller Änderungen gibt es auch Konstanten. Matthias Opdenhövel moderiert weiterhin die Show. Im Rateteam sind ebenfalls bekannte Gesichter dabei: Verona Pooth und Chris Tall versuchen erneut herauszufinden, welche Prominenten sich unter den Masken verbergen. Beide waren bereits in der zwölften Staffel mit von der Partie.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber