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Rat vom «Bergdoktor»: «Dieser Sommer wird mega»

Der TV-„Bergdoktor“ überrascht mit einem sehr persönlichen Rat fürs Seelenleben – und der hat es in sich.

30.10.2026, 00:01 Uhr

Hans Sigl wirbt für Optimismus und klare Worte

Schauspieler Hans Sigl setzt auf eine zuversichtliche Sicht aufs Leben. Im Gespräch mit dem „Stern“ sagte der 57-jährige Österreicher, einer seiner Leitsätze laute: „Der nächste Sommer wird ein Knaller.“ Viele Menschen seines Alters würden dagegen eher davon sprechen, dass nur noch wenige gute Jahre blieben. Diese Haltung hält Sigl für falsch. Endlichkeit sei zwar ein wichtiges Thema, müsse aber nicht düster, sondern könne ebenso positiv betrachtet werden. Der Schauspieler verkörpert seit beinahe zwei Jahrzehnten in der ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ den einfühlsamen Mediziner.

Zugleich sprach sich Sigl dafür aus, dass auch Schauspieler öffentlich zu gesellschaftlichen und politischen Fragen Stellung beziehen. Jeder Mensch müsse sich politisch verhalten, sagte er. Schweigen und fehlende Haltung empfinde er als problematisch.

Kritik an Politik und Umgang mit Anfeindungen

Mit Blick auf Deutschland und Österreich wünscht sich Sigl von der Politik mehr Verständlichkeit und Deutlichkeit. Reformvorhaben sollten aus seiner Sicht nicht in technokratischer Sprache präsentiert werden. Stattdessen müssten Politiker den Bürgern nachvollziehbar erklären, welche Folgen ihre Entscheidungen konkret für deren Alltag haben. Den früheren Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) lobte er dafür, politische Zusammenhänge aus seiner Sicht nachvollziehbar dargestellt zu haben.

Auch über persönliche Angriffe sprach Sigl offen. Auf beleidigende oder drohende Reaktionen wie „Der linksgrünversiffte Schauspieler soll die Fresse halten!“ oder „Wir kriegen dich!“ antworte er zunächst mit Gelassenheit und frage: „Warum so grantig?“ Wenn Beschimpfungen jedoch weitergingen, blockiere er die betreffenden Personen. Werden klare Grenzen überschritten, ziehe er nach eigenen Worten auch rechtliche Schritte in Betracht.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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