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New Yorks ältestes Museum: Neuer Anbau für Demokratie

Autokratie-Alarm in den USA? Ein New Yorker Museum setzt jetzt ein deutliches Zeichen – und zeigt, was viele überraschen dürfte.

17.06.2026, 03:30 Uhr

Zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten am 4. Juli eröffnet das New York Historical Museum einen neu errichteten Gebäudeteil, der sich mit der Geschichte der US-Demokratie befasst. Museumsdirektorin Louise Mirrer bezeichnete die Einweihung des neuen Flügels am Donnerstag als einen "Meilenstein" für das 1804 gegründete, älteste Museum der Metropole.

Auf mehreren Ebenen unter einer Dachterrasse mit Blick über den Central Park werden künftig Kunstwerke, Fotografien und historische Objekte zur Entwicklung der Demokratie in den USA präsentiert. Zu den besonderen Exponaten zählt ein schlichter Holzstuhl, auf dem George Washington 1789 zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten erklärt wurde.

American LGBTQ+ Museum soll ab 2028 einziehen

Von 2028 an soll das Gebäude außerdem das American LGBTQ+ Museum beherbergen. Dort sollen die Geschichten von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans und queeren Menschen sowie weiterer Personen aus der Community erzählt werden. Als zentraler Bezugspunkt gelten die "Stonewall"-Unruhen von 1969: Damals setzten sich Besucher der Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street im New Yorker Stadtteil Greenwich Village gegen eine Polizeirazzia zur Wehr. Das Ereignis wird vielfach als Beginn der LGBTQ+-Bewegung in den USA angesehen.

Mit Blick auf die politische Lage äußern Kritiker seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump Sorgen um den Zustand der amerikanischen Demokratie und verweisen auf autokratische Tendenzen. Zudem seien die Rechte von Menschen aus der LGBTQ+-Gemeinschaft unter Trumps Regierung zuletzt deutlich beschnitten worden.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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