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«Schändlich»: Sheryl Crow wettert gegen Trumps Käfigkämpfe

Käfigkampf vorm Weißen Haus zu Trumps 80.: Sheryl Crow geht auf die Barrikaden – ihre Abrechnung hat es in sich.

16.06.2026, 11:46 Uhr

US-Sängerin Sheryl Crow hat die Kampfsportveranstaltung vor dem Weißen Haus am 80. Geburtstag von US-Präsident Donald Trump deutlich verurteilt. In ihrer Instagram-Story bezeichnete die 64-Jährige das Spektakel am Sonntagabend als „beschämend und völlig anstandslos“.

Crow kritisierte, dass sich dort vor allem einflussreiche und wohlhabende Menschen auf dem Rasen versammelt hätten, um einer gewaltgeprägten Sportshow zuzusehen. Zugleich, so die mehrfach ausgezeichnete Musikerin, könnten viele Amerikanerinnen und Amerikaner kaum noch Gesundheitskosten, Benzin oder den allgemeinen Lebensunterhalt bezahlen.

Vorwurf wegen rassistischer Äußerung

Zusätzlich prangerte Crow an, zum Abschluss der Veranstaltung sei noch eine „widerwärtige, rassistische“ Bemerkung gefallen. Wen genau sie meinte, ließ sie offen. US-Medien stellten jedoch einen Zusammenhang zu Aussagen des Kämpfers Josh Hokit her, der bei dem Event eine Verschwörungserzählung wiederholte, wonach Ex-First-Lady Michelle Obama ein Mann sei.

In ihrem Beitrag warnte Crow außerdem davor, sich täuschen zu lassen. Die aktuelle Regierung sei korrupt und kümmere sich nicht um die Interessen der Bevölkerung. Ihrer Ansicht nach gehe es nur darum, Profit zu machen – selbst wenn dabei die amerikanische Demokratie Schaden nehme.

MMA-Show zum Trump-Geburtstag

Trump gilt seit Langem als Anhänger von Mixed Martial Arts (MMA), einer Kampfsportart, die Elemente aus Boxen, Ringen, Kickboxen, Karate und Jiu-Jitsu verbindet und häufig sehr hart geführt wird. Bei dem Event am Sonntag standen sich Stars der Profiliga Ultimate Fighting Championship (UFC) in einer eigens aufgebauten Arena gegenüber.

UFC Freedom 250 Trump
Trump gilt als Fan der Mixed Martial Arts (MMA) – einem oft blutigen Kampfsport. Quelle: Evan Vucci/Pool Reuters/AP/dpa

Unter den Gästen waren neben Trump und Angehörigen seiner Familie auch Mitglieder des Kabinetts sowie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Als offizieller Anlass wurden die Feiern zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit genannt, obwohl dieser eigentlich auf den 4. Juli fällt. Kritiker wollten die Veranstaltung per Klage stoppen, blieben damit jedoch erfolglos.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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