Selma Blair meldet sich nach Vorfall in New York zu Wort
Rund drei Wochen nach einem mutmaßlichen Zwischenfall mit Flugpersonal und ihrer anschließenden Festnahme in New York hat sich US-Schauspielerin Selma Blair mit einer Videobotschaft an ihre Fans gewandt. In dem auf Instagram veröffentlichten Clip entschuldigt sich die 54-Jährige zunächst dafür, sich längere Zeit nicht geäußert zu haben. Wegen der laufenden rechtlichen Angelegenheit hätten ihr ihre Anwälte empfohlen, vorerst zu schweigen.
Gleichzeitig betont Blair, dass sie niemals die Absicht gehabt habe, jemanden zu verletzen oder Angst auszulösen. Sie bitte all jene um Entschuldigung, die sie enttäuscht, verletzt oder verunsichert habe. In dem Video wirkt die Schauspielerin sichtlich emotional und ringt zeitweise mit den Tränen. Zudem bedankt sie sich für die Unterstützung, die sie in den vergangenen Wochen erhalten habe. Diese Hilfe habe ihr und ihrem Sohn, den sie als das Wichtigste in ihrem Leben bezeichnet, viel bedeutet.
Vorwürfe nach Flug von Los Angeles nach New York
Auslöser der Ermittlungen war ein Vorfall an Bord eines Flugzeugs von Los Angeles nach New York. US-Medien berichteten übereinstimmend, Blair habe sich während des Flugs aggressiv verhalten und Mitglieder der Crew verletzt. Nach der Landung sei sie vorübergehend festgenommen und medizinisch untersucht worden. Dabei soll es Medienberichten zufolge auch zu weiteren Angriffen auf eine Polizistin und eine Krankenschwester gekommen sein.
Vor Gericht wies Blair die Vorwürfe der Körperverletzung zurück und bekannte sich auf nicht schuldig. Anschließend kam sie gegen Kaution wieder frei.

Management sprach von gesundheitlichem Notfall
Nach dem Vorfall erklärte ihr Management, Blair habe einen gesundheitlichen Notfall erlitten, der zu ihrem Verhalten geführt habe. Die Schauspielerin wurde durch Filme wie Eiskalte Engel und Natürlich blond bekannt. Bereits 2018 hatte sie öffentlich gemacht, an Multipler Sklerose zu leiden. Bei dieser Erkrankung des Nervensystems kommt es zu Entzündungen im Gehirn und Rückenmark.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber