Proteste der Generation Z in mehreren bayerischen Städten geplant
In mehreren Städten Bayerns wollen heute junge Menschen für bessere Bildungschancen und mehr soziale Gerechtigkeit auf die Straße gehen. Damit erreichen Proteste der Generation Z, die in anderen europäischen Ländern bereits seit Wochen zu beobachten sind, nun auch den Freistaat. Zu den Kundgebungen hatte bundesweit die Initiative „Gen Z regelt“ aufgerufen. Zur Generation Z zählen im Allgemeinen Menschen, die zwischen den späten 1990er Jahren und etwa 2010 geboren wurden.
Für den Nachmittag sind Demonstrationen in München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Rosenheim angekündigt. In München soll der Demonstrationszug laut Initiative um 14 Uhr am Geschwister-Scholl-Platz beginnen. Die Veranstaltungen in den übrigen bayerischen Städten wurden nicht direkt von „Gen Z regelt“, sondern von Unterstützern organisiert.
Weitere Kundgebungen in Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Rosenheim
In Nürnberg soll nach Angaben der Stadt zunächst um 13 Uhr eine kleinere Versammlung am Sebalder Platz starten. Diese soll bis 14.30 Uhr über den westlichen Altstadtring zum Kornmarkt führen. Dort ist bereits ab 14 Uhr eine größere Demonstration geplant, die unter anderem über den Plärrer verläuft und gegen 18 Uhr wieder am Kornmarkt enden soll.
In Augsburg beginnt die Kundgebung um 16 Uhr am Moritzplatz. In Regensburg ist für 17 Uhr ein Protest am Alten Rathaus vorgesehen, der nach Angaben der Stadt durch die Altstadt bis zum Dom ziehen soll. Ebenfalls um 17 Uhr ist in Rosenheim eine Versammlung angemeldet, die in der Münchner Straße starten soll.

Teilnehmerzahlen noch offen
Wie viele Menschen tatsächlich an den Demonstrationen teilnehmen werden, ist bislang unklar. Auf der Internetseite von „Gen Z regelt“ können Interessierte ihre Teilnahme online ankündigen. Ob diese Zusagen sich auch in der tatsächlichen Zahl der Demonstrierenden widerspiegeln, bleibt abzuwarten. Für Nürnberg rechnet die Stadt mit etwa 1.000 Teilnehmern, obwohl dort online bereits bis Freitagnachmittag knapp 6.000 Personen ihr Kommen angekündigt hatten.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber