Gustav Schäfer scheidet kurz vor dem Viertelfinale bei "Let’s Dance" aus
Für Gustav Schäfer ist der Traum vom "Let’s Dance"-Viertelfinale geplatzt. Der 37 Jahre alte Tokio-Hotel-Schlagzeuger musste die RTL-Tanzshow in der neunten Live-Sendung verlassen. Nachdem er bereits in der Vorwoche zittern musste, bekam er diesmal erneut die schwächsten Jurywertungen und erhielt auch vom Publikum nicht genug Unterstützung.
Dabei hatte Schäfer am Freitagabend einen der bewegendsten Auftritte der Show geliefert. Das Motto lautete "Magic Moments" – die Prominenten erzählten in ihren Choreografien von prägenden Menschen und besonderen Erlebnissen aus ihrem Leben, bevor es anschließend in die Tanzduelle ging. Entsprechend emotional begann der Abend.
Bewegender Auftritt mit Tochter Lotti
Besonders persönlich wurde es bei Gustav Schäfer, der gemeinsam mit seiner Tochter Lotti auftrat. Medienberichten zufolge ist sie neun Jahre alt. Der Musiker sprach offen über die schwierige Zeit vor ihrer Geburt. Er berichtete, dass er und seine Frau viele Versuche unternommen hätten, um ein Kind zu bekommen – inklusive Klinikbesuchen und Hormonbehandlungen.
Schließlich wurde seine Frau schwanger, doch die Sorge blieb groß. Nach seinen Worten gab es ernste Komplikationen, und zeitweise stand sogar im Raum, dass Lotti es nicht schaffen könnte. Damals sei sie kaum größer als eine Erbse gewesen. Umso größer war die Erleichterung, als alles gut ausging. Schäfer bezeichnete seine Tochter liebevoll als "unsere kleine Kampferbse". Mit diesem sehr persönlichen Moment rührte er Publikum und Zuschauer.
Llambi richtet Appell an die Zuschauer
Zu Beginn der Sendung wandte sich Joachim Llambi mit deutlichen Worten an das Publikum. Hintergrund war das überraschende Ausscheiden von Nadja Benaissa in der Vorwoche. Der Juror machte klar, dass Zuschauer unbedingt für ihre Favoriten anrufen müssten, weil in dieser Staffel niemand automatisch sicher sei.
Llambi betonte, dass selbst gute Platzierungen keinen Schutz vor dem Aus bedeuteten. Genau das habe die vergangene Show gezeigt. Benaissa war trotz starker Leistungen und eines zweiten Platzes nach Jurywertung ausgeschieden, weil die Anrufe nicht reichten.
Schon am Tag nach ihrer Eliminierung hatte Llambi seinem Ärger auf Instagram Luft gemacht. Dort schrieb er, das Ergebnis sei für ihn ein Schlag gegen Leistung und Fairness. Seiner Ansicht nach habe nicht die Gerechtigkeit gesiegt, sondern Trotz, Fanlager und Stimmungsmache. Wenn Leistung keine Rolle mehr spiele, schade das der Show, so seine Kritik.
Wechsel bei der Moderation im Viertelfinale
Auch in der kommenden Woche wird es eine Veränderung geben: Victoria Swarovski fehlt im Viertelfinale, da sie in Wien den Eurovision Song Contest moderiert. Als Vertretung übernimmt Sportmoderatorin Laura Wontorra.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion