Das US-Wirtschaftsmagazin «Forbes» beziffert das Vermögen von Popstar Taylor Swift auf rund zwei Milliarden US-Dollar. Demnach erreichte die Sängerin 2024 im Zuge ihrer erfolgreichen «Eras Tour» erstmals den Milliardärsstatus. Bis März 2026 soll sich ihr Vermögen verdoppelt haben – damit gilt Swift laut «Forbes» als reichste Musikerin der Geschichte. Das Magazin zählt sie zudem zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Songwriterinnen überhaupt.
Einen entscheidenden Anteil daran hatte laut dem Bericht ihre Entscheidung aus dem Jahr 2020, große Teile ihres Musikkatalogs neu aufzunehmen. Dadurch flossen die Einnahmen aus den neuen Versionen direkt an sie selbst. Auch die «Eras Tour» schrieb Rekorde: Mit 2,2 Milliarden Dollar Umsatz sei sie die erfolgreichste Konzerttournee aller Zeiten. Mit den daraus erzielten Erlösen habe Swift schließlich auch ihre ursprünglichen Masteraufnahmen zurückgekauft.
Langjähriger Konflikt um die Rechte an ihren Alben
Zu Beginn ihrer Karriere stand Swift beim Label Big Machine unter Vertrag, wo ihre ersten sechs Studioalben entstanden. Die Rechte daran lagen – branchenüblich – beim Label. Dieses verkaufte die Aufnahmen 2019 für mehr als 300 Millionen Dollar an eine Holding des früheren Musikmanagers Scooter Braun. Swift erklärte damals, dies sei ohne ihre Zustimmung oder vorherige Information geschehen.
Daraus entwickelte sich ein über Jahre öffentlich ausgetragener Streit, den die Sängerin auch in ihrer Musik verarbeitete. 2020 veräußerte Braun die Rechte an die Investmentfirma Shamrock Capital aus Los Angeles. Von diesem Unternehmen kaufte Swift die Aufnahmen schließlich zurück. 2025 machte sie bekannt, dass sie die Rechte an ihren ersten sechs Alben wieder besitzt.
«Forbes»-Rankings zu Milliardären stützen sich in der Regel auf öffentlich verfügbare Informationen zu Vermögenswerten wie Beteiligungen, Immobilien, Kunst und anderen Luxusgütern. Solche Schätzungen gelten jedoch als ungenau und sind mitunter umstritten.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion