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Comeback in L.A.: Villa Aurora öffnet Ende August

Nach den Feuer-Schäden in L.A. öffnet Villa Aurora wieder – was sich dort bis zur Rückkehr der Gäste alles verändert hat.

02.07.2026, 13:49 Uhr

Villa Aurora in den USA öffnet Ende August wieder

Die deutsche Kulturinstitution Villa Aurora in den USA nimmt am 30. August nach langer Unterbrechung wieder ihren Betrieb auf. Wie der Verein Villa Aurora & Thomas Mann House e.V. mitteilte, wird die Künstlerresidenz rund eineinhalb Jahre nach den schweren Bränden in Los Angeles erneut für Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie für Besucherinnen und Besucher zugänglich.

Seit den Feuern im Januar 2025 seien zahlreiche Arbeiten erfolgt. Dazu gehörten die Beseitigung von Rauchschäden im Gebäude, die Überprüfung der baulichen Substanz, die Instandsetzung des Gartens nach den Brandschäden sowie verschiedene Gutachten, unter anderem zur möglichen toxikologischen Belastung.

Direktorin Claudia Gordon erklärte, man freue sich darüber, das Haus nun wieder für die Öffentlichkeit öffnen und die Aufgabe als transatlantischer Kulturvermittler wieder vollständig wahrnehmen zu können. Im Zentrum stehe dabei das Stipendienprogramm. Den Neustart markiert ein „Open House“ am 30. August, zu dem auch die Öffentlichkeit eingeladen ist. Mit der Wiedereröffnung kehrt unter anderem auch ein Porträt von Marta Feuchtwanger in die Villa zurück.

Thomas-Mann-Haus war früher wieder geöffnet

Die Villa Aurora ist seit 1995 als Künstlerresidenz und Ort des Austauschs etabliert. Gemeinsam mit dem Thomas-Mann-Haus, in dem der Schriftsteller ein Jahrzehnt lebte, erinnert sie an die Geschichte bedeutender Exilierter während der NS-Zeit und besitzt damit einen engen Bezug zu Deutschland. Das Thomas-Mann-Haus hatte bereits rund ein halbes Jahr nach den Bränden wieder den Betrieb aufgenommen.

In der Villa Aurora wohnten einst der Schriftsteller Lion Feuchtwanger (1884–1958) und seine Frau Marta Feuchtwanger (1891–1987), die eine wichtige Rolle im Kreis deutschsprachiger Exilierter in Kalifornien spielte. Für beide Kulturorte werden regelmäßig Stipendien für Aufenthalte vergeben.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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