Beatles eröffnen 2027 eigenes Museum in London
Die Beatles sollen in London eine offizielle Museumsattraktion erhalten. Geplant ist die Eröffnung im Jahr 2027 in der Savile Row 3 – einem Ort, der eng mit der Geschichte der Band verbunden ist. Auf dem Dach des Gebäudes gaben John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr am 30. Januar 1969 ihren letzten öffentlichen Auftritt. Damals befand sich dort auch der Sitz ihres Unternehmens Apple Corps, während im Untergeschoss das Studio lag, in dem an "Let It Be" gearbeitet wurde.
Historischer Ort wird für Fans zugänglich
Apple Corps hat das Haus im Zentrum der britischen Hauptstadt zurückerworben. Vorgesehen ist eine mehrstöckige Ausstellung rund um die Beatles, darunter bislang nicht gezeigte Archivstücke und wechselnde Präsentationen. Nach Angaben der Verantwortlichen handelt es sich bei "Beatles at 3 Savile Row" um die erste offizielle Fanattraktion der Band. Zugleich wird das Gebäude damit erstmals für die Öffentlichkeit geöffnet.
Nachbau des Studios und Rückkehr aufs Dach
Ein zentrales Element des Projekts ist die originalgetreue Rekonstruktion des früheren "Let It Be"-Studios. Besucherinnen und Besucher sollen außerdem die Möglichkeit bekommen, das berühmte Rooftop-Konzert genau an dem Ort nachzuempfinden, an dem es einst stattfand. Der legendäre letzte Live-Auftritt der Beatles wurde später auch in Peter Jacksons Dokumentation "The Beatles: Get Back" festgehalten. Apple-Corps-Chef Tom Greene erklärte zudem, dass sogar das originale Dachgeländer von 1969 rekonstruiert werden soll.

McCartney und Starr zeigen sich bewegt
Paul McCartney sprach in einer Mitteilung auf der offiziellen Beatles-Website von einem besonderen Gefühl, wieder in die Savile Row 3 zurückzukehren. In dem Gebäude steckten unzählige Erinnerungen, vor allem auch mit Blick auf das Dach. Er lobte die Pläne des Teams und sagte, er freue sich darauf, wenn die Menschen das Ergebnis nach der Fertigstellung erleben können.
Auch Ringo Starr äußerte sich emotional. Sein Eindruck von der Rückkehr an den historischen Ort: Es fühle sich an, als komme man nach Hause.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion