Serena Williams‘ Comeback in London endet vorzeitig
Das viel beachtete Tennis-Comeback von Serena Williams im Queen’s Club in London ist schneller beendet als erhofft. Die 44-Jährige kann ihr geplantes Doppel-Viertelfinale nicht bestreiten, weil sich ihre Partnerin Victoria Mboko verletzt hat. Das teilten die Veranstalter mit.
Damit bleibt es für Williams in dieser Woche bei einem einzigen Auftritt. Eigentlich hätten im Viertelfinale Laura Siegemund aus Deutschland und die Kanadierin Leylah Fernandez auf das Duo gewartet. Durch den Rückzug zogen Siegemund und Fernandez jedoch ohne Spiel ins Halbfinale ein.
Gelungene Rückkehr nach langer Pause
Erst am Dienstagabend hatte Williams nach vierjähriger Unterbrechung ihr Comeback auf der Tennis-Tour gegeben. Im Doppel zeigte die 23-malige Grand-Slam-Siegerin gemeinsam mit der erst 19 Jahre alten Mboko direkt eine starke Leistung. Das ungleiche Duo setzte sich in der ersten Runde gegen die an Nummer drei gesetzten Nicole Melichar-Martinez und Erin Routliffe durch.
Mboko verletzt sich im Einzel
Mboko war in London nicht nur im Doppel, sondern auch im Einzel im Einsatz. In ihrem Achtelfinalmatch gegen Karolina Pliskova aus Tschechien kam sie am Mittwoch zu Fall, fasste sich sofort ans Knie und musste die Partie ohne weiteren gespielten Punkt aufgeben. Danach war bereits fraglich, ob sie noch zum Doppel würde antreten können. Inzwischen steht fest: Das Match fällt aus.
Nächster geplanter Einsatz in Berlin
Trotz des frühen Endes in London plant Williams offenbar bereits ihren nächsten Auftritt. In der kommenden Woche möchte sie im Doppelturnier in Berlin antreten. Mit wem sie dort spielen wird, ist bislang allerdings noch nicht bekannt. Zudem wird darüber spekuliert, dass sie auch in Wimbledon antreten könnte. Ob sie beim Rasen-Klassiker Ende Juni tatsächlich dabei sein wird, hat die frühere Weltranglistenerste bisher aber offengelassen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion