Lewis Hamilton hat am Trainingsfreitag in Monaco die Bestzeit des Tages gesetzt und damit die Hoffnung auf seinen ersten Formel-1-Sieg im Ferrari geschürt. Der Rekordweltmeister war in Monte-Carlo im zweiten Training schneller als Teamkollege Charles Leclerc, der zuvor noch die erste Einheit für sich entschieden hatte. Damit präsentierte sich Ferrari vor dem sechsten Grand-Prix-Wochenende der Saison in starker Form und startet als klarer Favorit in das Rennen auf dem Stadtkurs.
Hinter den beiden Ferrari belegte Max Verstappen im Red Bull Rang drei. Der Niederländer war damit schneller als die zuletzt dominanten Mercedes. George Russell wurde Vierter und lag vor WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli im zweiten Silberpfeil. Mercedes-Teamchef Toto Wolff lobte bei Sky vor allem die Stärke von Ferrari in den langsamen Passagen und sprach davon, dass das Team dort in einer eigenen Liga fahre.
Mercedes in diesem Jahr noch ungeschlagen
Für Weltmeister Lando Norris verlief der Freitag dagegen enttäuschend. Der Monaco-Sieger des Vorjahres musste seinen McLaren im zweiten Training schon nach wenigen Minuten wegen eines Batterieproblems abstellen. Nach dem Getriebeschaden zuletzt in Kanada war das der nächste Rückschlag für den Briten.
Auch abseits der Spitze gab es Zwischenfälle: Am Cadillac von Sergio Perez fingen kurz vor Schluss die Bremsen Feuer, weshalb die Session unterbrochen werden musste.
Nico Hülkenberg kam in seiner Wahlheimat im Audi als Gesamt-Achter zurück an die Garage. Der 38-Jährige hofft in Monaco weiter auf seine ersten WM-Punkte der Saison.
Vor dem Rennen am Sonntag (15.00 Uhr bei RTL und Sky) führt Antonelli die Gesamtwertung mit 43 Punkten Vorsprung auf Russell an. Der erst 19 Jahre alte Italiener hat zuletzt vier Grand Prix in Serie gewonnen. Mercedes ist in dieser Saison in den Rennen bislang noch ungeschlagen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion