Energie Cottbus vor Fürth-Spiel mit offenen Personalfragen
Energie Cottbus geht mit einigen Unsicherheiten im Kader in den dritten Spieltag der 2. Bundesliga. Vor dem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth am Samstag um 13.00 Uhr will Trainer Claus-Dieter Wollitz zunächst das Abschlusstraining am Freitag abwarten. Erst danach soll feststehen, welche Spieler einsatzbereit sind und mit welcher Formation Cottbus in die Partie startet. Für Wollitz ist klar, dass Heimsiege eine wichtige Grundlage für den Klassenverbleib sind.
Nach der 0:2-Niederlage im DFB-Pokal gegen den FC Augsburg spüren mehrere Akteure noch die hohe Belastung. Positiv ist aus Cottbuser Sicht jedoch, dass Leonardo Bittencourt nach seiner Pokalsperre wieder zur Verfügung steht. Nach Einschätzung von Wollitz ist er damit eine zusätzliche Option gegen den erfahrenen Zweitligisten aus Fürth. Einzelne Spieler wollte der Trainer allerdings nicht besonders hervorheben und betonte stattdessen die Bedeutung des Teams als Einheit.
Gleichzeitig soll der Kader bis Dienstag möglichst noch weiter verstärkt werden. Wollitz hofft auf zusätzliche erfahrene Spieler, um die Mannschaft gezielt weiterzuentwickeln. Auch auf der Abgangsseite könnten sich noch Veränderungen ergeben. Bereits fest steht der Wechsel von Angreifer Ted Tattermusch zum Regionalligisten VSG Altglienicke. Laut Wollitz seien die betroffenen Spieler über die Situation informiert und sollten versuchen, bei einem anderen Verein mehr Einsatzzeit zu bekommen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber