Fußball

Tragödie um Jayden Adams: Südafrikas Star tot

Bei der WM stand Jayden Adams noch in allen drei Spielen auf dem Platz – jetzt ist der Südafrika-Star mit 25 tot.

11.07.2026, 16:13 Uhr

Wenige Wochen nach seinen Einsätzen bei der Fußball-WM ist der südafrikanische Profi Jayden Adams im Alter von nur 25 Jahren gestorben. Die südafrikanische Spielervereinigung SAFPU erklärte auf der Plattform X, der Fußball des Landes verliere mit ihm einen begabten Spieler, einen engagierten Vertreter seines Sports und einen jungen Menschen, der noch viel vor sich gehabt habe.

Auch Südafrikas Sportminister Gayton McKenzie bestätigte den Todesfall kurz darauf. In einer Mitteilung in den sozialen Netzwerken zeigte er sich tief erschüttert und sprach davon, dass der südafrikanische Fußball eines seiner größten Talente verloren habe. Das Land trauere gemeinsam mit der Familie des Spielers, seinen Teamkollegen und Millionen Fans.

Zudem meldete sich FIFA-Präsident Gianni Infantino zu Wort. Die Nachricht sei „unglaublich traurig“, erklärte der Schweizer. Adams werde schmerzlich vermisst werden.

Auch Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa zeigte sich betroffen. In einer Erklärung verwies er darauf, dass mit dem Rugby-Spieler Luqobo Makwedini ein weiteres junges Sporttalent des Landes im Alter von 20 Jahren gestorben sei. Es sei tragisch, gleich zwei herausragende junge Athleten zu verlieren.

Todesursache zunächst unklar

Zur genauen Ursache des Todes wurden zunächst keine offiziellen Angaben gemacht. McKenzie betonte, dass diese noch nicht bestätigt sei, und rief Medien sowie Öffentlichkeit dazu auf, der Familie mit Respekt und Mitgefühl zu begegnen und Spekulationen zu vermeiden.

Wie die BBC berichtet, hat die südafrikanische Polizei Ermittlungen aufgenommen. Demnach wurde der 25-Jährige am Samstagmorgen in einem Haus in einem Vorort von Kapstadt tot aufgefunden.

In allen drei WM-Gruppenspielen im Einsatz

Bei der Weltmeisterschaft stand Adams in allen drei Vorrundenspielen der Bafana Bafana auf dem Platz. Nur wenige Stunden vor dem Anpfiff der zweiten Partie gegen Tschechien hatte er vom Tod seiner Großmutter erfahren.

Auf Vereinsebene lief der Mittelfeldspieler seit 2025 für die Mamelodi Sundowns aus Pretoria auf, einen der erfolgreichsten Clubs Südafrikas.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

Zurück zur Startseite →
Kommentare 0
Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

TOP Neueste Meldungen