Fußball

Ter Stegen nach Klopp-Talk: «So lief’s wirklich»

Wird ter Stegen unter Klopp zur neuen Nummer eins? Der Keeper verrät, was beim ersten Austausch mit dem Bundestrainer lief.

02.09.2026, 05:05 Uhr

Ter Stegen lobt ersten Austausch mit Klopp

Nationaltorwart Marc-André ter Stegen zeigt sich positiv gestimmt nach seinem ersten Gespräch mit dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. Gegenüber Sky sagte der Keeper von Ajax Amsterdam, der Austausch mit dem 59-Jährigen sei „wirklich toll“ gewesen.

Für ter Stegen steht nun vor allem die Gesundheit im Vordergrund. Wenn er fit bleibe und weiter seine Leistungen abrufe, werde sich alles Weitere ergeben, erklärte der frühere Gladbacher. In den vergangenen Wochen habe er bereits gezeigt, was in ihm stecke.

Spannende Torwartfrage vor Klopps Einstand

Mit Blick auf die kommenden Länderspiele bleibt offen, welche Rolle ter Stegen unter Klopp übernehmen wird. Die Weltmeisterschaft im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko hatte der 34-Jährige verletzungsbedingt verpasst. Seit seinem Wechsel auf Leihbasis vom FC Barcelona zu Ajax im August ist er dort jedoch wieder die klare Nummer eins.

Damit könnte ter Stegen auch im DFB-Team erneut beste Chancen auf den Platz im Tor haben. Die deutsche Mannschaft beginnt am 24. September in Amsterdam gegen die Niederlande ihre Nations-League-Gruppenphase. Schon eine Woche zuvor soll Klopp seinen ersten Kader als Bundestrainer bekanntgeben.

Bedauern über Rüdigers Rückzug

Nicht mehr dabei sein wird dann Antonio Rüdiger. Der Innenverteidiger hatte am Dienstag, gut zwei Monate nach dem enttäuschenden frühen WM-Aus Deutschlands, seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt.

Ter Stegen reagierte darauf mit Bedauern. Rüdiger sei für ihn immer ein sehr wichtiger Teil des Teams gewesen. Dem Profi von Real Madrid wünsche er nur das Beste. Zugleich betonte der Torhüter, es sei ihm eine Ehre gewesen, in der Nationalmannschaft mit ihm gemeinsam auf dem Platz zu stehen. Rüdiger kam seit seinem Debüt im Mai 2014 auf insgesamt 86 Länderspiele.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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