Fußball

Nach WM-Frust: Davies-Comeback in München

WM-Frust, Verletzungsdrama, Comeback-Hoffnung: Alphonso Davies kämpft sich zurück – jetzt schwitzt der Bayern-Star wieder.

16.07.2026, 15:43 Uhr

Davies wieder im Bayern-Training

Nach einer enttäuschenden Weltmeisterschaft ist Alphonso Davies beim FC Bayern München auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Der kanadische Nationalspieler absolvierte an der Säbener Straße zunächst ein individuelles Programm. Wie der Verein mitteilte, lief der 25 Jahre alte Außenverteidiger mehrere Runden auf dem Rasen.

Zeitgleich arbeiteten auch Serge Gnabry, Lennart Karl und Nachwuchsspieler Cassiano Kiala weiter an ihren persönlichen Reha-Plänen.

Schwierige Monate für den Kanadier

Für Kanada endete die WM nach einer 0:3-Niederlage im Achtelfinale gegen Marokko. Davies sprach danach von einer besonders schweren Phase seiner Laufbahn. Wegen einer Oberschenkelverletzung habe er nicht das Leistungsniveau abrufen können, das er von sich selbst kenne. Besonders bitter sei für ihn gewesen, seiner Mannschaft und seinem Land in einem entscheidenden Moment nicht vollständig helfen zu können.

Zuvor hatte Davies bereits lange wegen eines Kreuzbandrisses gefehlt. Auch nach seiner Rückkehr wurde er immer wieder durch Muskelprobleme zurückgeworfen. Eine erneute Blessur am Oberschenkel, die er sich im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain zugezogen hatte, sorgte dafür, dass er den Großteil der drei WM-Gruppenspiele verpasste. Im Match gegen Marokko kam er nicht zum Einsatz. Laut Kanadas Nationaltrainer Jesse Marsch lag allerdings keine schwerwiegende strukturelle Verletzung vor.

Bayern startet in die Saisonvorbereitung

Am Montag beginnt beim FC Bayern die Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Einen Tag nach dem WM-Finale steht zunächst die obligatorische Leistungsdiagnostik auf dem Programm. Im Verlauf der Woche wird die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany auch wieder auf dem Platz trainieren.

Für die Woche darauf ist ein Trainingslager am Tegernsee geplant. Die Spieler, die bei der WM noch im Einsatz waren, sollen im Laufe der Vorbereitung schrittweise zur Mannschaft stoßen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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