Fußball

Nach sieben Jahren: Fürth-Schock um Kapitän Hrgota

Fürths Rekordtorjäger und Kapitän geht: Warum Hrgota im Sommer überraschend Schluss macht, verändert beim Kleeblatt alles.

05.05.2026, 15:04 Uhr

Greuther Fürth verliert Kapitän Hrgota nach der Saison

Die SpVgg Greuther Fürth und Branimir Hrgota gehen im Sommer getrennte Wege. Der Vertrag des schwedischen Angreifers läuft am Saisonende aus und wird nicht verlängert. Damit endet nach sieben Jahren die Zeit eines Spielers, der den Verein in den vergangenen Jahren maßgeblich geprägt hat.

Wie der Zweitligist mitteilte, entschied sich der 33-Jährige gegen das Angebot der Franken, weiterzumachen. Zu welchem Club Hrgota anschließend wechseln wird, ist bislang nicht bekannt.

Für das Kleeblatt absolvierte der Offensivspieler bisher 238 Pflichtspiele, in denen ihm 69 Tore und 41 Assists gelangen. Sowohl in der Bundesliga als auch in der 2. Liga ist er Fürths erfolgreichster Torschütze. Seit 2020 führte er die Mannschaft zudem als Kapitän aufs Feld.

Fokus liegt auf dem Klassenverbleib

Bevor sein Abschied feststeht, wartet auf Hrgota jedoch noch eine schwierige sportliche Aufgabe. In den letzten beiden Ligaspielen — und womöglich auch in der Relegation — kämpft Fürth um den Verbleib in der 2. Bundesliga. Aktuell steckt die Mannschaft als Vorletzter tief im Abstiegskampf.

Hrgota blickte in der Mitteilung auf seine Zeit in Fürth zurück: Als er 2019 zum Verein gekommen sei, habe er nicht erwartet, dass dies die längste Station seiner Laufbahn werden würde. Besonders in Erinnerung geblieben seien ihm der Aufstieg sowie die Jahre als Kapitän. Gleichzeitig machte er deutlich, dass der Fokus nun nicht auf seiner Person liegen solle, sondern auf den entscheidenden Spielen im Kampf um den Klassenerhalt.

Fürstner würdigt Hrgotas Verdienste

Sportdirektor Stephan Fürstner bezeichnete den Routinier als einen außergewöhnlich verdienten Spieler und betonte, dass man dessen Entscheidung respektiere. Seine Leistungen für den Verein seien herausragend und würden ihm einen festen Platz in der Geschichte der Spielvereinigung sichern. Nun gehe es für alle Beteiligten darum, die gemeinsame Zeit mit einem erfolgreichen Saisonabschluss zu beenden.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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