Schweden feiert gelungenes WM-Comeback
Schweden ist mit einem deutlichen Erfolg gegen Tunesien auf die WM-Bühne zurückgekehrt. Die Auswahl um die Angreifer Viktor Gyökeres vom FC Arsenal und Alexander Isak vom FC Liverpool setzte sich in Monterrey klar mit 5:1 (2:1) gegen die Nordafrikaner durch.
Für die Skandinavier trafen Yasin Ayari früh in der 7. Minute und erneut tief in der Nachspielzeit (90.+6), dazu waren Isak (30.), Gyökeres (59.) und Mattias Svanberg in der Schlussphase erfolgreich. Den einzigen Treffer für Tunesien erzielte Omar Rekik in der 43. Minute. Für Schweden war es der erste WM-Auftritt seit der Endrunde 2018 in Russland.
Traumstart durch Ayari
Die von Graham Potter betreuten Schweden begannen furios. Ayari vollendete mit einem sehenswerten Abschluss unter die Latte zur frühen Führung. Der Treffer brachte sofort Ruhe und Sicherheit ins schwedische Spiel. In der Folge kontrollierte Schweden die Partie und erhöhte nach einer halben Stunde: Gyökeres bereitete stark vor, Isak verwandelte zum 2:0. Tunesiens Torhüter Abdelmouhib Chamakh machte bei dem flachen Abschluss keine gute Figur.
Tunesien verkürzt vor der Pause
Trotz des Rückstands zeigte Tunesien Moral. Zwar blieb Schweden spielerisch die bessere Mannschaft, doch die Nordafrikaner hielten kämpferisch dagegen und kamen noch vor der Halbzeit heran. Rekik, einst im Nachwuchs von Hertha BSC aktiv, traf per Kopf zum 1:2.
In der tunesischen Anfangsformation standen auch Rani Khedira von Union Berlin und Ellyes Skhiri von Eintracht Frankfurt.

Skhiris Ballverlust bringt die Entscheidung
Nach dem Seitenwechsel fand Tunesien zunächst ordentlich zurück ins Spiel. Dann jedoch stoppte ein folgenschwerer Fehler von Skhiri die Hoffnungen auf eine Aufholjagd. Der Mittelfeldspieler verlor den Ball vor dem eigenen Strafraum im Duell mit Isak, Gyökeres nutzte die Situation eiskalt zum 3:1. Spätestens damit war die Begegnung praktisch entschieden.
Tunesien konnte auf den erneuten Rückschlag nicht mehr reagieren. Der kurz zuvor eingewechselte Svanberg erhöhte noch auf 4:1, ehe Ayari mit seinem zweiten Tor den Schlusspunkt setzte.
Schwierige Gruppe
In der anspruchsvollen Gruppe warten mit den Niederlanden und Japan noch starke Gegner auf beide Teams. Die beiden Mannschaften trennten sich zuvor 2:2.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion