Fußball

Fürth-Coach vor Relegation: Darauf kommt jetzt alles an

Fürth zittert vor dem Absturz: In Essen zählt im Relegations-Hinspiel vor allem der Kopf – und wer ist wirklich Favorit?

21.05.2026, 11:00 Uhr

Fürth warnt vor mentaler Relegationsprobe in Essen

Die SpVgg Greuther Fürth rechnet im Hinspiel der Relegation bei Rot-Weiss Essen vor allem mit einer nervlich anspruchsvollen Partie. Am Freitagabend (20.30 Uhr, Sat.1 und Sky) geht es an der Hafenstraße im ersten Duell um den Verbleib in der 2. Bundesliga. Trainer Heiko Vogel erwartet eine aufgeheizte Atmosphäre und sprach erneut von einem echten Hexenkessel.

Obwohl Vogel als Trainer schon in großen Endspielstadien in Europa an der Seitenlinie stand, will er die Aufgabe in Essen keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Nach dem wichtigen 3:0 am letzten Zweitliga-Spieltag gegen Fortuna Düsseldorf reist das Kleeblatt zwar mit neuem Selbstvertrauen an, der Respekt vor dem Drittligisten bleibt aber groß.

Der Drittplatzierte der 3. Liga habe seine starke Verfassung mit neun Siegen aus den vergangenen zwölf Pflichtspielen eindrucksvoll bestätigt. Die Frage nach einem Favoriten spiele für Vogel keine große Rolle. Viel wichtiger sei für ihn, wie beide Teams mit dem Druck umgehen. Aus seiner Sicht wird die Partie vor allem mental entschieden: Das Spiel falle "zwischen den Ohren".

Vogel erinnert an schwierige Erfahrungen gegen Essen

Zugleich zollte Fürths Coach Rot-Weiss Essen großen Respekt. Vogel kennt den Gegner aus früheren Stationen bereits gut: Mit Mönchengladbach II und dem KFC Uerdingen traf er schon mehrfach auf RWE, mit wenig Erfolg. Neben einem Aus im Niederrheinpokal gab es in der Regionalliga drei Niederlagen und nur ein Unentschieden.

Das Resultat des ersten Aufeinandertreffens sei ohnehin nur die Basis für das Rückspiel, das am Dienstag um 20.30 Uhr im Fürther Ronhof ebenfalls live bei Sat.1 und Sky ausgetragen wird. In Essen wolle Fürth deshalb zunächst "ein Fundament" für das zweite Duell legen.

Hoffnungsträger Klaus nach starkem Auftritt

Eine Schlüsselrolle könnte dabei Felix Klaus übernehmen. Der Routinier war beim 3:0 gegen Düsseldorf der Matchwinner, bereitete zwei Treffer vor und erzielte selbst ein Tor. Damit beendete er seine Durststrecke ohne Treffer und Assist nach fünf Monaten auf eindrucksvolle Weise.

Vogel setzt im Saisonendspurt neben Zweitliga-Toptorjäger Noel Futkeu besonders auf den erfahrenen Offensivspieler. Der Trainer hofft, dass Klaus an seine Leistung vom vergangenen Wochenende anknüpfen kann. Nach den schwierigen Monaten wirke er befreit, sagte Vogel, und bleibe ein Unterschiedsspieler.

Klaus selbst zeigte sich nach seinem starken Auftritt überzeugt, dass Fürth mit einer ähnlichen Leistung gute Chancen im Duell mit Essen hat.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Redaktion

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

Zurück zur Startseite →
Kommentare 0
Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

TOP Neueste Meldungen