Fußball

Bayern macht’s fix: Eberl und Dreesen bleiben

Überraschung beim FC Bayern: Dreesen und Eberl bleiben länger als gedacht – was steckt hinter dem XXL-Vertrag bis 2029?

25.08.2026, 21:30 Uhr

Der FC Bayern München setzt in seiner Führung weiter auf Kontinuität und hat die Verträge mit Vorstandschef Jan-Christian Dreesen und Sportvorstand Max Eberl vorzeitig verlängert. Wie der deutsche Rekordmeister mitteilte, laufen die Vereinbarungen nun bis zum 30. Juni 2029. Zuvor waren beide Verträge jeweils bis zum Sommer 2027 datiert.

Der Aufsichtsrat billigte die Verlängerung in seiner Sitzung. Aufsichtsratschef Herbert Hainer begründete den Schritt mit dem Wunsch nach Stabilität und klarer Orientierung. Kontinuität und Beständigkeit seien wichtige Voraussetzungen, um den FC Bayern auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln und sich im internationalen Spitzenfußball zu behaupten.

Die Ausdehnung der Zusammenarbeit mit Dreesen und Eberl hatte sich bereits seit einiger Zeit angedeutet. Dem Aufsichtsrat gehören neben Wirtschaftsvertretern auch Ehrenpräsident Uli Hoeneß und der frühere Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge an. Komplettiert wird das Vorstandsteam durch Rouven Kasper, der seit dem 1. Januar dieses Jahres dem Gremium angehört.

Der 58 Jahre alte Dreesen ist seit Februar 2013 beim FC Bayern und übernahm im Mai 2023 als Nachfolger von Oliver Kahn den Vorsitz des Vorstands. Zudem sitzt er seit August 2016 im Bundesliga-Präsidium und ist seit 2019 Vorsitzender des Lizenzierungsausschusses der Bundesliga. Dreesen erklärte, er wolle seine Arbeit beim FC Bayern mit Kraft und Leidenschaft fortsetzen, es gebe noch viel zu tun.

Eberl ist seit dem 1. März 2024 Sportvorstand des Clubs. Lange war offen, wie es mit dem 52-Jährigen weitergeht, zuletzt verdichteten sich jedoch die Hinweise auf eine Verlängerung. Hoeneß hatte Eberl in der Saisonvorbereitung zuletzt ausdrücklich gelobt und ihm eine „perfekte Transferperiode“ bescheinigt.

Eberl selbst betonte, der FC Bayern sei für ihn seit seiner Jugend eine Herzensangelegenheit. Deshalb sei es ihm wichtig, den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen fortzusetzen und weiter alles für den sportlichen Erfolg des Vereins einzubringen. Das Vertrauen des Aufsichtsrats sei für ihn ein wertvolles Signal.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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