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Zverevs bitteres US-Open-Aus im Mixed

Schon vorbei! Deutschlands Tennis-Hoffnung erlebt im Mixed mit seiner US-Partnerin bei den US Open ein bitteres Erstrunden-Aus.

25.08.2026, 21:27 Uhr

Zverev scheitert im Mixed der US Open erneut früh

Alexander Zverev ist im Mixed-Wettbewerb der US Open erneut gleich zum Auftakt ausgeschieden. Der 29-Jährige verlor gemeinsam mit der US-Amerikanerin Taylor Townsend gegen das schweizerisch-italienische Duo Belinda Bencic und Fabio Cobolli nach nur 49 Minuten mit 2:4, 2:4.

Zunächst erfolgreicher verlief das Turnier für Carlos Alcaraz. Der Spanier setzte sich bei seinem Comeback nach viermonatiger Verletzungspause an der Seite der 44 Jahre alten Serena Williams aus den USA gegen Erin Routliffe aus Neuseeland und den Briten Lloyd Glasspool nach anfänglichen Problemen mit 5:3, 4:1 durch. Das prominent besetzte Duo war per Wildcard für den Mixed-Wettbewerb beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres ins Feld gekommen.

Im Viertelfinale war dann allerdings Endstation: Alcaraz und Williams unterlagen ausgerechnet Bencic und Cobolli nach 55 Minuten mit 4:5 (4:7), 1:4.

Für Alcaraz bedeutet das Turnier in New York zugleich die Rückkehr auf die Tour nach einer viermonatigen Pause. Der Titelverteidiger im Einzel hatte sich Mitte April beim ATP-Turnier in Barcelona am Handgelenk verletzt und danach die French Open sowie Wimbledon verpasst.

Auch im zweiten Anlauf kein Erfolg

Das Mixed wird in New York in diesem Jahr zum zweiten Mal in einem veränderten Format ausgetragen. Auf das Siegerteam wartet ein Preisgeld von einer Million US-Dollar, umgerechnet rund 860.000 Euro. Schon bei der Premiere im vergangenen Jahr hatte der Wettbewerb mit seinem Show-Charakter für großes Zuschauerinteresse und gut gefüllte Ränge gesorgt.

Bereits im vergangenen Jahr war Zverev im Mixed in der ersten Runde gescheitert. Damals spielte er an der Seite von Belinda Bencic. Den Titel holte 2024 das italienische Paar Sara Errani und Andrea Vavassori, das auch außerhalb der US Open regelmäßig gemeinsam im Mixed antritt.

Üblicherweise verzichten viele Topspieler bei Grand-Slam-Turnieren auf den Mixed-Wettbewerb, um ihre Kräfte für das Einzel zu schonen. Das neue Format hatte deshalb Kritik von Doppel-Spezialisten ausgelöst, weil viele von ihnen zunächst kaum im Teilnehmerfeld berücksichtigt worden waren. In diesem Jahr wurde für diese Spieler jedoch eine Qualifikation mit vier Startplätzen eingeführt.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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