Fußball

Bayern irre: 45 Liga-Spiele ungeschlagen!

Unfassbare Bayern-Serie: Münchens Fußballerinnen marschieren makellos durch die Liga – und jagen schon den nächsten Rekord.

06.09.2026, 18:32 Uhr

Bayern-Frauen stellen neuen Bundesliga-Bestwert auf

Die Fußballerinnen des FC Bayern München haben in der Bundesliga eine neue Rekordmarke gesetzt. Durch das 4:1 (2:0) gegen den SC Freiburg blieb das Team zum 45. Mal in Serie ungeschlagen. Nach dem dritten Spieltag stehen die Münchnerinnen ebenso wie der VfL Wolfsburg weiterhin ohne Punktverlust da.

Für Bayern trafen Momoko Tanikawa mit zwei Toren in der 18. Minute und in der Nachspielzeit (90.+1) sowie Vanessa Gilles (42.) und Klara Bühl (72.). Den zwischenzeitlichen Treffer für Freiburg erzielte Luca Birkholz (64.).

Bereits wenige Tage zuvor hatten die Münchnerinnen ihre bisherige vereinsinterne Bestmarke von 44 Bundesliga-Spielen ohne Niederlage eingestellt. Das war beim Heimsieg gegen den 1. FSV Mainz 05 auf dem Bayern-Campus gelungen. In dieser Partie hatten auch Lena Oberdorf und Giulia Gwinn nach Verletzungspausen ihr Comeback gefeiert. Gegen Freiburg begann Gwinn in der Startelf, Oberdorf kam nach etwas mehr als einer Stunde ins Spiel und bereitete mit einem Pass das 3:1 durch Bühl vor.

Traumtor aus großer Distanz

Gegen die ebenfalls ordentlich in die Saison gestarteten Freiburgerinnen, die aus ihren ersten beiden Partien vier Punkte geholt hatten, sorgte Tanikawa mit einem spektakulären Treffer für das 1:0. Die Japanerin zog knapp hinter der Mittellinie ab, erkannte dabei, dass Freiburgs Torhüterin Reimann zu weit vor ihrem Kasten stand, und wurde für ihren Mut mit einem echten Traumtor belohnt.

Kurz vor der Pause erhöhte Gilles nach einem Freistoß von Nationalspielerin Bühl auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel keimte bei Freiburg durch den Anschlusstreffer zwar kurz Hoffnung auf, doch wenig später stellte Bühl mit einer starken Einzelaktion den alten Abstand wieder her. Damit ließ das Team von Trainer José Barcala keinen Zweifel mehr am Sieg aufkommen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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