Heidenheim gewinnt in Fürth und rückt in die Spitzengruppe vor
Mit einem 1:0-Auswärtssieg bei der SpVgg Greuther Fürth hat der 1. FC Heidenheim seinen dritten Erfolg im vierten Saisonspiel gefeiert. Nach dem ersten Spiel ohne Gegentor in dieser Zweitliga-Spielzeit kletterte das Team von Trainer Frank Schmidt auf Rang drei.
Anders als in den zuvor torreichen Partien überzeugten die Heidenheimer diesmal vor allem mit einer stabilen Defensive. Den einzigen Treffer des Nachmittags erzielte Budu Siwsiwadse bereits in der 12. Minute vor 12.789 Zuschauern.
Siwsiwadse trifft per Kopf
Fürth präsentierte sich über weite Strecken als die spielerisch aktivere Mannschaft und kam in der ersten Halbzeit durch Felix Klaus (7.) und Luca Itter (32.) zu guten Möglichkeiten. Heidenheims Torhüter Thomas Dähne war jedoch nicht zu überwinden.
Effizienter zeigte sich dagegen der FCH: Nach einer Flanke von Marcel Costly köpfte Siwsiwadse den Ball zum entscheidenden 1:0 ins Netz. Heidenheim stand tief, verteidigte kompakt und nutzte seine Chance konsequent.
Fürth ohne Durchschlagskraft
Auch nach der Pause blieben die Gastgeber bemüht und hatten mehr vom Spiel, doch im letzten Drittel fehlte die nötige Entschlossenheit. Daran änderte auch ein später offensiver Doppelwechsel mit Jordan Siebatcheu und Omar Sillah nichts.
Heidenheim verteidigte den Vorsprung souverän und setzte über Konter immer wieder Nadelstiche. Alessandro Vogt (50.) und Oualid Mhamdi (55.) verpassten jedoch die vorzeitige Entscheidung.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber