Basketball

Pistons schocken Celtics zum NBA-Auftakt

Was für ein NBA-Start: Die Pistons liegen 22 Punkte hinten – und schaffen dann ein Comeback, das ihre Fans kaum fassen.

20.10.2026, 23:54 Uhr

76ers gewinnen bei LeBron-Debüt in New York – OKC startet erfolgreich, Pistons mit starkem Comeback gegen Boston

Die Philadelphia 76ers haben zum Start in die neue NBA-Saison direkt ein Ausrufezeichen gesetzt. Beim mit Spannung erwarteten Debüt von LeBron James gewann das Team auswärts mit 106:100 gegen Titelverteidiger New York Knicks – und das ausgerechnet im Madison Square Garden. Vor dem Spiel hatten die Knicks ihren Meistertitel aus der vergangenen Saison noch mit dem traditionellen Hissen einer Flagge unter dem Hallendach gefeiert.

James, der nach sieben Jahren bei den Los Angeles Lakers nach Philadelphia gewechselt war, vergab zwar seinen ersten Wurf im neuen Trikot, lieferte anschließend aber eine ordentliche Premiere. Der 41-Jährige kam auf 14 Punkte, 9 Rebounds und 7 Assists. Für James ist es bereits die 24. NBA-Saison – so viele wie kein anderer Spieler in der Geschichte der Liga.

"Ich kann viel besser spielen. Ich muss noch an meinem Rhythmus arbeiten, aber mir hat gefallen, wie wir gespielt haben", sagte James nach der Partie. "Wir haben gute Schützen."

Schon früh gute Abstimmung in Philadelphia

Bester Werfer der 76ers war Tyrese Maxey mit 28 Punkten. Auch Neuzugang Jaylen Brown setzte mit 19 Zählern Akzente. Über weite Strecken wirkte das Zusammenspiel der prominent besetzten Mannschaft bereits bemerkenswert eingespielt. "Das haben wir spontan gemacht", sagte James.

Bei den Knicks erzielte Jalen Brunson 21 Punkte, konnte die Niederlage zum Saisonauftakt jedoch nicht verhindern. In den Playoffs der vergangenen Spielzeit hatte New York die 76ers in der zweiten Runde noch klar ausgeschaltet und sich später den ersten NBA-Titel seit 1973 gesichert.

OKC gewinnt gegen Spurs

Einen erfolgreichen Auftakt feierten auch die Oklahoma City Thunder. Das Team um den deutschen Profi Isaiah Hartenstein setzte sich bei den San Antonio Spurs mit 116:104 durch. Hartenstein verbuchte dabei 4 Punkte, 3 Rebounds und 3 Assists.

Bester Mann der Partie war Shai Gilgeous-Alexander mit 32 Punkten. Für die Spurs kam Victor Wembanyama auf 12 Punkte und 13 Rebounds, erfolgreichster Werfer der Gastgeber war Stephon Castle mit 24 Zählern. Für Oklahoma City hatte das Duell besondere Bedeutung: Die Spurs hatten die Titelverteidigungsträume des Teams in den vergangenen Playoffs beendet.

Pistons verderben starkes Debüt von Paul George

Zuvor hatten die Detroit Pistons einen Heimsieg gegen die Boston Celtics gefeiert. Vor eigenem Publikum setzte sich Detroit mit 121:113 durch, obwohl das Team in der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich mit 22 Punkten zurückgelegen hatte. Damit geriet auch das starke Debüt von Paul George für Boston in den Hintergrund.

Der Neuzugang der Celtics überzeugte mit 38 Punkten, 5 Rebounds und 5 Steals. Jayson Tatum blieb dagegen deutlich unter seinen Möglichkeiten und verwandelte nur sechs seiner 23 Würfe. Auf Seiten der Pistons führten Cade Cunningham und Jalen Duren ihr Team mit jeweils 22 Punkten an. Wichtige Impulse kamen zudem von Duncan Robinson mit 21 Zählern sowie Javonte Green, der von der Bank 19 Punkte beisteuerte.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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