Trump weist Vorwürfe zu Interessenkonflikten zurück
US-Präsident Donald Trump hat die lukrativen Geschäfte seiner Familie verteidigt und erneut bestritten, dass sich daraus ein Konflikt mit seinem Amt ergebe. Im Gespräch mit CNBC-Moderator Joe Kernen im Oval Office erklärte Trump, auch seine Aktivitäten im Kryptobereich seien nicht rechtswidrig.
Aus seiner jüngst veröffentlichten Einkommensoffenlegung geht hervor, dass Trump im Jahr 2025 allein mit Krypto-Transaktionen mehr als eine Milliarde US-Dollar verdient haben soll. Die Einnahmen stehen demnach im Zusammenhang mit seiner Beteiligung an einem Unternehmen, das der Familie Trump gehört. Gleichzeitig hat seine Regierung seit dem Beginn seiner neuen Amtszeit den Markt für digitale Währungen deutlich gefördert.
Trump: Kinder kümmern sich um seine Finanzen
Gegenüber CNBC sagte Trump, er habe keinen genauen Einblick in seine eigenen Anlagen. Seine Kinder, insbesondere sein Sohn Eric, würden die finanziellen Angelegenheiten übernehmen, und er spreche mit ihm nicht darüber. Zugleich betonte er, an diesen Geschäften sei nichts Unrechtmäßiges: „Daran ist nichts illegal, daran ist nichts falsch. Ich könnte darüber Bescheid wissen.“
Auch für seine Kinder sei die Lage wegen seiner Präsidentschaft schwierig, sagte der 80-Jährige. Das Amt sei derart einflussreich, dass beinahe jede Handlung seiner Familie als möglicher Interessenkonflikt ausgelegt werden könne. Grundsätzlich rate er seinen Kindern zwar zur Zurückhaltung. Dennoch hätten sie ein eigenes Leben und bereits lange vor seinen Präsidentschaftsplänen Geschäfte betrieben.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber