Merz schließt Minderheitsregierung und Neuwahlen aus
Kurz vor dem ersten Jahrestag der schwarz-roten Bundesregierung hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Spekulationen über ein mögliches Ende der Koalition entschieden zurückgewiesen. Beim Wirtschaftstag 2026 stellte er klar, dass für ihn weder eine Minderheitsregierung noch von ihm ausgelöste Neuwahlen infrage kommen.
Merz betonte, eine Minderheitsregierung sei für ihn keine Option. Ebenso warnte er vor Gedankenspielen über eine vorgezogene Bundestagswahl. Ein neuer Urnengang würde Deutschland nach seinen Worten über Wochen nur eingeschränkt handlungsfähig machen.
Mit Blick auf die angespannte wirtschaftliche Lage fragte der CDU-Chef, wie das Land mitten in einer Krise während eines Wahlkampfs die dringend notwendigen Entscheidungen treffen solle.
Zugleich bekannte sich Merz ausdrücklich zur weiteren Zusammenarbeit mit der SPD. Die bestehende Koalition solle nach seinem Willen bis zum Ende der Legislaturperiode in drei Jahren fortgeführt werden. Ziel sei es, das Bündnis erfolgreich zu machen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion