Jäger und Fischer tragen sich in Kondolenzbuch für Hubert Aiwanger ein
Im Prinz-Carl-Palais haben Bayerns Jäger und Fischer am Sonntag Abschied von Hubert Aiwanger genommen. Anlass war ein Kondolenzbuch, in das sich zahlreiche Vertreter der Verbände eintrugen. Unter den Gästen war auch der Präsident des Bayerischen Jagdverbands, Hubert Stärker.
Stärker betonte, er habe Aiwanger nicht nur politisch, sondern vor allem menschlich sehr geschätzt. Für die Jagd und den Umgang mit Wild in Bayern sei er ein wichtiger Begleiter gewesen. Zum Gedenken kündigte er an, dass mehrere Jagdhornbläser ihm ein letztes Halali spielen würden.
Auch in den sozialen Medien erinnerte der Bayerische Jagdverband an Aiwanger. Dort hob der Verband insbesondere dessen persönliches Engagement und seinen Einsatz für die Jagd hervor. Aiwanger war selbst Jäger und trug als Staatsminister im Wirtschaftsministerium auch Verantwortung für den Jagdbereich im Freistaat, da dort die oberste Jagdbehörde angesiedelt ist.
Verband würdigt enge Verbindung zur Jagd
In seiner Würdigung erklärte der Verband, Aiwanger habe aus eigener Erfahrung gewusst, welche Verantwortung Jägerinnen und Jäger für Wild, Natur und Gesellschaft tragen. Die Jagd sei für ihn nicht nur ein politisches Thema, sondern eine persönliche Überzeugung und Ausdruck seiner Verbundenheit mit der Heimat gewesen.
Gerade darin habe auch die besondere Nähe vieler Mitglieder zu ihm bestanden, so der Verband weiter. Der Bayerische Jagdverband wolle ihm ein ehrendes Andenken bewahren und verabschiedete sich mit den Worten: „Waidmannsruh.“

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber